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Adobe-Studie

Digital Workplace vereinfacht den Büroalltag

| Autor: Heidemarie Schuster

Von der elektronischen Signatur bis zum digitalen Zeiterfassungssystem – Deutsche Wissensarbeiter sind gegenüber dem technologischen Fortschritt aufgeschlossen.
Von der elektronischen Signatur bis zum digitalen Zeiterfassungssystem – Deutsche Wissensarbeiter sind gegenüber dem technologischen Fortschritt aufgeschlossen. (Bild: Pixabay)

Bei der Studie „Digital Workplace – wie Technologie unseren Arbeitsplatz verändert“ von Adobe und Statista kam heraus, dass Wissensarbeiter den Einsatz von digitalen Prozessen im Büro begrüßen. So sollen weniger Überstunden anfallen und sich Verzögerungen von Projekten reduzieren.

Wissensarbeiter in Deutschland schrecken vor der Digitalisierung nicht zurück. Im Gegenteil: 56 Prozent der von Adobe und Statista Befragten aus unterschiedlichen Branchen bestätigen, dass technologischer Fortschritt den Büroalltag erheblich vereinfacht. Die Studie „Digital Workplace – wie Technologie unseren Arbeitsplatz verändert“, zeigt auch, dass dank dem technologischen Fortschritt im Berufsleben sich bei 40 Prozent der Studienteilnehmer die Work-Life-Balance erheblich verbessert hat. Zu erklären ist dies damit, dass im Büroalltag der Befragten meist administrative Tätigkeiten überwiegen. Bis zu 25 Stunden pro Woche verbringt ein Wissensarbeiter im Schnitt mit Tätigkeiten wie Drucken, Scannen und Mailversand. Wenn diese nicht nach Plan laufen, führt dies häufig zu unnötigen Überstunden (49 %) oder Verzögerung von Projekten (41 %). „Wenn ich meinen heutigen Arbeitsalltag mit dem vor ein paar Jahren vergleiche, dann haben sich durch den technologischen Fortschritt viele Aufgaben vereinfacht.“ Dieser Aussage stimmen 56 Prozent aller Befragten zu.

Elektronische Unterschriften

Aber auch elektronische Unterschriften haben der Studie zufolge den Arbeitsalltag vereinfacht. 65 Prozent der Befragten bewerten den Einsatz von elektronischen Unterschriften in ihrem Unternehmen als (sehr) hilfreich – das sind ein Viertel mehr als noch vor zwei Jahren. Angestellte im Banken-, Finanzen- und Versicherungsbereich beurteilen den Einsatz elektronischer Signaturen hinsichtlich der Effizienz sogar als überdurchschnittlich relevant.

„Komplexe Bearbeitungsprozesse, wie beispielsweise eine Kreditanfrage, können sich dank der elektronischen Signatur von Wochen auf wenige Tage verkürzen, da Briefverkehr in Papierform überflüssig wird. Ein ganz klarer Wettbewerbsvorteil für Unternehmen, weil solche Neuerungen nicht nur den Arbeitsalltag der Angestellten erheblich erleichtern, sondern sich auch die Kundenbindung durch das positive Erlebnis festigt“, erklärt Gregor Kolk, Leiter Business Development bei Adobe.

Dokumentenmanagement

Aber auch andere neue Technologien kommen bei den Studienteilnehmern gut an. 48 Prozent der Befragten wünschen sich eine digitalisierte und automatisierte Zeiterfassung. Eine sichere digitale Dokumentenablage definieren 43 Prozent der Befragten als relevant, verstärkt bei Versicherungen.

Ebenfalls begrüßenswert: Tracking-Funktionen (28 %) und mobile Anwendungen, welche die Verwaltung von Dokumenten unterwegs erlauben (25 %). Rund 24 Prozent der Befragten wünschen sich eine reibungslose Dokumentenintegration in ihr bestehendes Unternehmens-System.

Zwischenmenschlichkeiten sind nicht zu ersetzten

Was jedoch auch in Zukunft nicht durch technischen Fortschritt ersetzt werden wird, ist die Zwischenmenschlichkeit. Auf die Frage, welche Prozesse weiterhin auf analoger, persönlicher Ebene stattfinden sollten, antworteten die Befragten an erster Stelle mit „Kommunikation mit den Kollegen“, dicht gefolgt von „Besprechungen und Meetings“.

Über die Studie

Befragt wurden für die Studie 1.008 Männer und Frauen, drei Viertel davon Angestellte in mittleren bis leitenden Positionen. Die Unternehmensgrößen variierten und die Branchen waren weitgefächert, allen voran IT, Banken und Versicherungen.

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