Künstliche Intelligenz wird viele Wirtschaftszweige erheblich umkrempeln, doch was zeichnet eigentlich eine businesstaugliche KI-Lösung aus und wie bringt sich der Channel beim Ausbau des lukrativen KI-Geschäfts ein?
Der KI-Markt wächst in alle Richtungen. Der Channel beginnt sich aufzustellen.
(Bild: Copilot KI-generiert)
In einer Zeit, die von digitaler Transformation und Innovation geprägt ist, steht Künstliche Intelligenz (KI) im Mittelpunkt der strategischen Entscheidungen vieler Unternehmen. Ein Blick auf die aktuelle Lage zeigt, dass in den letzten Monaten das Interesse an KI-Lösungen kontinuierlich zugenommen hat. Auch wenn KI gerade das Hype-Thema überhaupt ist, nutzen laut der AWS-Studie „Unlocking Germany’s AI Ambitions in the Digital Decade“ nur 36 Prozent der deutschen Unternehmen im Jahr 2023 KI. Im Vergleich zum Vorjahr immerhin ein prozentualer Anstieg von 29 Prozent. Doch diejenigen, die KI aktiv einsetzen oder untersuchen, forcieren laut Studie ihre Investitionen. Kein Wunder, denn der Report bescheinigt digitalen Technologien wie KI und der Cloud einen positiven Gesamteffekt von 668 Milliarden Euro auf die hiesige Wirtschaft bis 2030. KI ist für Unternehmen eine Milliarden-Chance. Basierend auf den Fortschritten der vergangenen Jahre erleben wir einen ständigen Strom neuer Innovationen und die IT-Branche ist eifrig damit beschäftigt, sich für die KI-Revolution aufzustellen.
Robert Laurim, VP & GM Channel Dell Technologies Deutschland
(Bild: Dell Technologies Deutschland)
KI ist ein echter Gamechanger, der Unternehmen aller Branchen entscheidende Wettbewerbsvorteile verschafft. Sie hilft unter anderem bei der Automatisierung von Prozessen, sorgt für personalisierte Kundenerfahrungen und zeigt frühzeitig Chancen und Risiken im Markt auf. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Mit den Lösungen von Dell Technologies können Unternehmen diese Möglichkeiten nutzen. Davon profitiert der Channel, der in den oft komplexen und sehr individuellen Projekten seine Beratungsstärke ausspielen und Unternehmen beim Aufbau und Betrieb der Infrastrukturen unterstützen kann.
Bei Herstellern wie Dell richtet man das Portfolio bereits auf KI und GenAI aus. „Unser Ziel ist es, Unternehmen optimale Ende-zu-Ende-Lösungen für das Hosting von KI-Workloads und die Speicherung von KI-bezogenen Daten anzubieten“, berichtet der deutsche Channelchef Robert Laurim. Die neuen Latitude-Notebooks und Precision Workstations sind mit einer Neural Processing Unit bestückt, die KI-Berechnungen meistern sollen. Aber auch bei Server und Storage sollen leistungsstarke Infrastrukturen mit Dell Validated Designs aufgebaut werden, um KI Modelle zu trainieren und deren Einsatz zu erproben. Power Edge Server wie zum Beispiel der XE9680 sind mit Nvidia Tensor Core-CPUs und der Plattform Nvidia AI Enterprise ausgestattet. Sie enthält mehrere Entwicklungstools, Frameworks und vortrainierte KI-Modelle. Implementierung von KI gibt es auch beim Thema Storage. Die Powerscale-Produktreihe beschleunigt KI-Anwendungen durch effiziente Datenbereitstellung und ist für die Validierung mit Nvidia DGX SuperPOD optimiert und soll sich so in eine schlüsselfertige KI-Infrastruktur einfügen. Und auch das Partnerprogramm ist von der KI betroffen. Der Hersteller will seinen Partnern das nötige Knowhow über Trainings-und Qualifizierungsmöglichkeiten vermitteln.
Cloud-und Medical-Lösungen im Kommen
Auch beim Konkurrenten LG hat man sich bei der Entwicklung der neuen Notebook-Generation 2024 auf AI-Funktionen konzentriert. Ein hervorstechendes Merkmal ist ein intelligenter Assistent, der lästige Aufgaben wie das Sortieren, Identifizieren und Katalogisieren von Fotos übernimmt, um den Benutzern Zeit zu sparen. Es gibt erste Ansätze zur Implementierung von Künstlicher Intelligenz in Displays und Projektoren, um automatisch Helligkeit, Farben, Auflösungen und Formate an das Nutzerverhalten und die Umgebung anzupassen. Zudem bietet man Cloud- und Medical-Lösungen für den Business-Bereich an. Diese umfassen Clients für verschiedene Cloud-Plattformen sowie spezielle Display-Produkte für chirurgische Anwendungen, Diagnosen und drahtlose DXD-Röntgengeräte. Ein sehr spannendes Einsatzfeld, von dem LG erwartet, dass in den kommenden Jahren bedeutende technologische Fortschritte gemacht werden.
„Wir sehen KI als nützliche, sinnvolle Ergänzung, da sie den Anwender entlastet und die Hardware unterstützt.“
Nils Becker-Birck Director Sales & Marketing IT Solutions DACH, LG Electronics
(Bild: LG Electronics)
So verwenden wir beispielsweise in unseren LG gram und Gram-Pro-Notebooks schon seit zwei Generationen intelligente Technologien, die in Verbindung mit entsprechenden Anwesenheitssensoren die Sicherheit der Geräte und der Dokumente erhöhen. Dies geschieht „seamless“, also im Hintergrund, und ohne, dass sich der Anwender nach der initialen Einrichtung weiterhin darum kümmern muss. Da wir die Gram-Reihen auch in diesem Jahr mit den neuen Intel CPUs und teilweise mit Nvidia-Grafikprozessoren ausstatten, profitiert jeder Notebook-Nutzer auch hier von intelligenter Hardware. Hintergrundprozesse werden automatisiert, CPU und GPU entlastet. Hinzu kommen dutzende neue, hilfreiche KI-basierte Funktionen, zum Beispiel Echtzeitübersetzungen.
Stand: 08.12.2025
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Entlastung für IT-Abteilungen
Während Unternehmen wie Dell und LG ihre Produkte auf KI ausrichten, eröffnet sich auch in anderen Bereichen ein breites KI-Anwendungsspektrum. Ein Beispiel ist der IT-Support, um schnell Programmierskripte für die Geräteverwaltung zu generieren und repetitive Aufgaben wie Passwort-Reset, Neustart von Systemen und Dateisicherung zu automatisieren. Dies ermöglicht IT-Teams, die nicht über umfangreiche Skripting-Fähigkeiten verfügen, die nötigen Befehle mithilfe von KI zu generieren. Das schafft Entlastung und dadurch können sich IT-Abteilungen auf wichtigere Aufgaben konzentrieren, die mehr Kreativität und kritisches Denken erfordern. KI unterstützt auch bei der Überwachung von Netzwerkzugriffen und löst Warnungen aus, wenn bestimmte Schwellenwerte für den Netzwerkverkehr erreicht werden oder potenzielle Sicherheitsrisiken auftreten. Auf diese Weise können IT-Teams Datenverkehrsmuster erkennen und entscheiden, wann zusätzliche Ressourcen bereitgestellt oder der Zugriff blockiert werden muss.
Strenge Kontrolle während der Entwicklung
KI hat aber auch Kehrseiten. GPT-basierte Modelle können nämlich auch für Phishing-E-Mails oder automatisierte Cyberangriffe missbraucht werden. Diese Risiken lassen sich durch Datenbereinigung minimieren, um sensible Informationen zu entfernen. Zusätzliche Zugangskontrollen und robuste Authentifizierungsmechanismen sind essentiell, um unbefugte Nutzung zu verhindern. Sicherheitsaudits sowie Pentests sind für Unternehmen unverzichtbar, um Schwachstellen zu identifizieren. Diese Maßnahmen sind während des gesamten Lebenszyklus des eigenen KI-Modells entscheidend. Es gilt streng zu kontrollieren, mit welchen sensiblen Unternehmensdaten die Modelle gefüttert werden.
Damit Unternehmen die Kontrolle behalten, hat Fujitsu PrivateGPT entwickelt. Diese Lösung soll sich an spezifische Anforderungen anpassen können. Einsatzmöglichkeiten sieht Santosh Wadwa, der ab ersten April den Posten des Head of Platform Business Germany bei dem Hersteller übernehmen wird, vor allem in der Prozessautomatisierung und automatischen Bearbeitung von Kundenanfragen. Mit PrivateGPT sollen Daten nicht an externe Dienstleister übertragen werden.
„Ein anderes Beispiel ist das KI-basierte Sicherheitssystem, das wir für den Nürburgring entwickelt haben und das HD-Kameras und Echtzeitanalysen nutzt, um die Sicherheit auf der Nordschleife zu erhöhen“, erzählt Wadwa. Doch was zeichnet eine businesstaugliche KI-Lösung eigentlich aus? Für Wadwa braucht es klar definierte Ziele und Strategien, die auf konkrete Business Cases ausgerichtet sind. Dabei stünden Effizienzsteigerung und Kostenreduktion durch Prozessoptimierungen im Fokus, ebenso wie die Verbesserung der Kundenerfahrung durch schnelle Reaktion und Personalisierung. Skalierbarkeit und nahtlose Integration in bestehende Prozesse seien ebenfalls entscheidend, während gleichzeitig Verständlichkeit und Transparenz für Mitarbeitende gewährleistet sein müssen. „Kurzum: Sie sollte die Geschäftsziele unterstützen, effizient sein und einen klaren Mehrwert bieten, fasst Wadwa zusammen.
Auch wenn medial überwiegend die großen generativen Modelle wie ChatGPT oder Copilot im Mittelpunkt stehen, ist gleichzeitig ein Trend in Richtung kleinerer Modelle zu beobachten. Sie können teilweise noch auf CPU trainiert und dann auf den benötigten Workflow angepasst werden. Für repetitive, einfache und zeitraubende Tätigkeiten sind nicht immer zwingend große Modelle nötig. LLMs können viel Energie kosten und das Thema Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit bei KI-Anwendungen wird für IT-Unternehmen künftig eine entscheidende Rolle spielen.
Kommentar: Mit Feingefühl für (künstlich) intelligente Geschäfte
Alexander Siegert, Redakteur IT-BUSINESS
(Bild: Barbara Gandenheimer Fotografie)
Während die Nachfrage nach großen Sprachmodellen zunimmt, setzen Unternehmen KI noch vergleichsweise zögerlich ein. Ethische und rechtliche Bedenken stehen im Vordergrund und müssen trotz aller KI-Begeisterung ernst genommen werden. Dabei wird es auch entscheidend sein, wie wir über KI sprechen und berichten wollen. Die Potenziale und Lösungen sind enorm, doch ebenso müssen Ängste vor Innovationshemmnissen, Datenschutzverletzungen und absurden Halluzinationen thematisiert werden – hier ist Fingerspitzengefühl gefragt.
Mit dem jüngst verabschiedeten AI Act gibt die EU bereits einen regulatorischen Rahmen für den Einsatz von KI vor. Für Führungskräfte ist es von entscheidender Bedeutung, die potenziellen Auswirkungen neuer Gesetze auf KI zu verstehen und die eigenen Mitarbeiter in Sachen KI fit zu machen. Unternehmen, die bereits verantwortungsvolle KI-Prinzipien anwenden, werden einen Wettbewerbsvorteil bei zukünftigen Anforderungen haben. Denn nur eine vertrauenswürdige und ethische KI wird zu einer breiten Akzeptanz führen und die letzten Skeptiker überzeugen können.
So kann KI nicht nur wirtschaftlichen, sondern auch gesellschaftlichen Mehrwert schaffen und zum Motor der technologischen Revolution unserer Generation werden. Die Anforderungen an KI sind hoch, und der Channel kann eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Kluft zwischen Anspruch und Realität zu schließen.
Distribution und Dienstleister bringen KI-Projekte zur Welt
Sinan Tankaz, Director Digital Solutions and AI , Cancom
(Bild: Cancom)
Als Geburtshelfer für ambitionierte KI-Projekte müssen auch Distribution und IT-Dienstleister in die Bresche springen. Auch bei ihnen nimmt KI immer mehr Raum im Portfolio ein. Cancom hat hierfür ein AI-Center eingerichtet, das von Sinan Tankaz und Daniel Kiehl verantwortet wird. Dort entwickelt ihr Team Lösungen zur Optimierung der Planung, Energieeinsparung und Qualitätsüberwachung für Produktionsbetriebe sowie die Automatisierung von Kundenprozessen: „KI ist prädestiniert zur Optimierung und Automatisierung von Abläufen und zur Steigerung der Präzision in kritischen Bereichen. Ein Beispiel hierfür ist der Healthcare-Sektor – hier setzen wir bereits Maßstäbe und sind Vorreiter bei KI-basierten Diagnoseverfahren und Qualitätsanalysen in Gesundheitseinrichtungen. Die Use Cases für KI-Lösungen werden immer vielfältiger, daher wird auch der Bedarf unserer Kunden weiter steigen“, berichtet Tankaz. „Wir stellen nicht nur standardisierte KI-Tools zur Verfügung, die alltägliche Aufgabenübernehmen, wie beispielsweise Copilots, sondern entwickeln auch individuell zugeschnittene KI-Anwendungen für spezifische Geschäftsprozesse“, ergänzt sein Kollege Daniel Kiehl, Director Modern Datacenter, Cloud & AI Platforming. Um diese Services wirtschaftlich bereitstellen zu können, versorge man die Kunden mit der erforderlichen Infrastruktur – von GPU-Servern bis zu neuen Nvidia-Systemen.
Der Dienstleister entwickelt auch hauseigene Lösungen wie ComGPT. Sie sind darauf ausgerichtet, Kunden schnell auf KI-fähige Workloads umzustellen. Ziel sei es, den Entwicklungs- und Integrationsaufwand zu minimieren, das Risiko zu verringern und den ROI zu optimieren. „Gleichzeitig verkürzen wir durch unsere Bemühungen signifikant die Zeit bis zur Markteinführung, sodass unsere Kunden von einer schnelleren Verfügbarkeit profitieren können“, so Kiehl.
KI ist prädestiniert zur Optimierung und Automatisierung von Abläufen und zur Steigerung der Präzision in kritischen Bereichen.
Sinan Tankaz, Director Digital Solutions and AI, Cancom
In der Distribution ist ebenso ein wachsendes Interesse an Künstlicher Intelligenz spürbar. „Eine signifikante Anzahl der Anfragen bezieht sich auf die Beratung bezüglich Geschäftsmöglichkeiten und Modelle im Bereich KI, berichtet Kemal Arvaneh von TD Synnex. Beim Ausbau des KI-Geschäfts mit den Partnern fährt man eine mehrsäulige Strategie. Die spezialisierte Abteilung Data, AI & IoT befasst sich mit den aktuellen Trends und Entwicklungen von KI. Das breite Portfolio umfasst Software, Hardware und Services, sodass auf viele KI-Lösungen zurückgegriffen werden kann. Darüber hinaus setzt man auf Vernetzung: „Mit unserem Eco-Systems bieten wir unseren Partnern eine innovative Plattform, die den Austausch von Informationen, Ressourcen und Best Practices im Bereich KI fördert. Diese Vernetzung ermöglicht eine effiziente Zusammenarbeit und einen kontinuierlichen Wissensaustausch“, so Arvaneh. Der Distributor bietet ebenso maßgeschneiderte Schulungen, um die Kenntnisse und Fähigkeiten der Partner in Sachen KI schrittweise zu stärken.
TD Synnex setzt auf ganzheitliche Unterstützung
Kemal Arvaneh, Teamlead Data, AI & IoT TD SYNNEX DACH
(Bild: TD Synnex)
Insgesamt setzt TD Synnex auf eine ganzheitliche Unterstützung, die von spezialisierten Abteilungen über die übergreifende Zusammenarbeit mit unserem Cloud-Bereich bis hin zu praxisorientierten Schulungen und den Angeboten der unterschiedlichen Infrastruktur-Bereiche reicht. Damit ermöglichen wir unseren Partnern eine erfolgreiche Expansion ihres KI-Geschäfts. IBM Watson Studio und IBM Watson Assistant zeichnen sich als „business-taugliche“ KI-Plattformen durch umfassende Funktionalität, leistungsstarke KI-Technologien, Integration von Geschäftsdaten, kollaborative Entwicklungsumgebung, Skalierbarkeit, Sicherheit und sprachbasierte Interaktionen aus. Diese Merkmale ermöglichen es Unternehmen, maßgeschneiderte und leistungsstarke KI-Lösungen für ihre spezifischen Anforderungen zu entwickeln und in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren. Wir stellen auch im Bereich IBM eine erhöhte Nachfrage rund um KI, insbesondere zu den Leistungen von Watson Studio und Assistant fest.
Channel in Schlüsselrolle
Deutsche IT-Unternehmen müssen, wenn es um die Anwendung aufstrebender digitaler Technologien wie KI geht, eine Vorreiterrolle einnehmen. Die wirtschaftlichen Möglichkeiten, die KI für die Digitale Transformation bietet, sind enorm. Dem Channel kommt bei diesem Prozess eine Schlüsselrolle zu. Er fungiert als Berater und kann bei der Realisierung von KI-Projekten mit seiner guten Vernetzung auftrumpfen. Auch wenn einige Unternehmen beim Thema KI noch zögerlich sein mögen, ist eines klar: Die KI-Ära hat längst begonnen.