Acmeo-Systemhaus-Rallye 2015 Die finale Etappe: Schlaflos in Bratislava

Redakteur: Heidi Schuster

Am Samstag, den 27. Juni startete die vierte und letzte Etappe der Acmeo-Systemhaus-Rallye. Von Subotica ging es über Budapest nach Bratislava. Unser Redakteur Holger Esseling begleitete auf dieser Strecke Patrik Hofer von infolutions aus Bern / Schweiz.

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Gruppenfoto zum Abschluss: Die Teilnehmer der Acmeo-Systemhaus-Rallye 2015 in Bratislava.
Gruppenfoto zum Abschluss: Die Teilnehmer der Acmeo-Systemhaus-Rallye 2015 in Bratislava.
(Bild: Holger Esseling)

Der Start in Serbien versprach bereits einen besonderen Tag: Wir waren mit einem schwarzen Mercedes AMG, 6,3 Liter V8 mit 490 PS unterwegs. Mit dieser Motorisierung dauert es nicht lange, bis wir die Stadt verlassen haben und auf die ungarische Grenze zufahren. Ein toller Zeitpunkt, um zu bemerken, dass man seinen Ausweis im Hotel nicht mitgenommen hat. Passend zum Thema das Vortags habe ich allerdings immer ein Backup dabei und nutze den Reisepass, um Serbien ohne Wartezeit zu verlassen.

Budapest ist immer eine Reise wert

Der Checkpoint des Tages heißt Budapest. Die ungarische Hauptstadt ist wirklich eine Attraktion, die sich lohnt. Wir folgen den Tagesaufgaben, die uns über die große Markthalle führen. Ein Zwischenstopp im For Sale Pub bereitet die Idee für unsere heutige Charity-Aktion: Wir prellen die Zeche unserer traditionellen Gulaschsuppe, machen davon ein Video und spenden das gesparte Geld. Gesagt, getan: Die Suppe haben wir natürlich bezahlt und trotzdem den guten Zweck bedacht. Letzter Stopp des Checkpoints: Die Fischerbastei oberhalb der Stadt. Hier treffen wir viele weitere Rallye-Teilnehmer, die ihre Tagesaufgabe erfüllen und ein Burgfräulein mit einem Geschenk beehren. Dieser Kontakt zur Bevölkerung bereitet immer wieder Freude.

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Diskussionen um das Regelwerk

Angekommen in Bratislava steuern wir zielsicher auf ein Parkhaus ohne Beschriftung zu. Wir sind die Ersten! Aber das kann unmöglich das Hotel-Parkhaus sein – das würden die doch dranschreiben, oder? So fahren wir noch zwanzig Minuten durch die slowakische Hauptstadt, um schließlich vor ebendiesem Parkhaus wieder zu landen, dicht gefolgt vom anderen Team mit Schweizer Beteiligung: Stephan Rieder und Nils Katthagen. Die beiden haben sich allerdings eines Tricks bemüht und den Beifahrer vor Ankunft im Parkhaus die Zieleinfahrt des Teams gemeldet. Die Diskussionen um das Regelwerk ergeben: Wir sind zweiter, fühlen uns jedoch als Sieger der Herzen.

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