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#ITfightsCorona Die Corona-Auswirkungen auf technische Konsumgüter

Autor: Heidemarie Schuster

Der Markt für technische Konsumgüter in Deutschland konnte in den ersten drei März-Wochen ein deutliches Umsatzplus verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lag das Wachstum in Kalenderwoche 11, der Woche vor den bundesweiten Ausgangsbeschränkungen, bei über 20 Prozent. Vor allem Kühl- und Gefriergeräte waren bei Verbrauchern beliebt. Auch Computer Hardware und Equipment wurden verstärkt nachgefragt.

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Die Coronakrise sorgt dafür, dass sich die deutschen Konsumenten mit allerlei Konsumgütern eindecken.
Die Coronakrise sorgt dafür, dass sich die deutschen Konsumenten mit allerlei Konsumgütern eindecken.
(Bild: © Zerbor - stock.adobe.com)

Durch das Coronavirus (COVID-19) und die damit verbundenen Maßnahmen, hat sich das Kauf- und Konsumverhalten der Deutschen verändert. So verzeichnet der Lebensmitteleinzelhandel aktuell einen Zuwachs, der vor allem auf Hamsterkäufe zurückzuführen ist. Die GfK-Ergebnisse zeigen, dass in den Kalenderwochen 9 bis 13 der Lebensmitteleinzelhandel (inkl. Drogeriemärkte) im Vergleich zu den Kalenderwochen im Vorjahr ein Umsatzplus von 21 Prozent verzeichnet. Dabei haben Produkte zur Hautdesinfektion den größten Umsatzsprung gemacht (+368 %), aber auch Seife konnte um 132 Prozent zulegen. Bei den Nahrungsmitteln werden vor allem Kloß-/Knödel-Trockenprodukte (+114 %), Getreidemehl (+114 %) und Reis (+112 %) sehr stark nachgefragt.

Aber auch mit technischen Konsumgütern haben sich die deutschen Verbraucher bereits vor den offiziellen Schritten der Schulschließungen, Ausgangsbeschränkungen und anderen Quarantänemaßnahmen eingedeckt.

„Unsere Point-of-Sales-Daten zeigen, dass der Umsatz im Markt für technische Konsumgüter in Kalenderwoche 11 um 20 Prozent gestiegen ist“, sagt Markus Wittmann, GfK-Experte im Bereich technische Konsumgüter. „Für Händler und Hersteller ist es aktuell wichtiger denn je, die Entwicklung des Konsumverhaltens zu beobachten und auf diese außergewöhnliche Situation umgehend zu reagieren, indem Preis- und Sortimentsgestaltung den veränderten Realitäten in der Handelslandschaft angepasst werden.“

Wer Lebensmittel hortet, muss sie auch kühlen

Die auf Vorrat gekauften Lebensmittel müssen natürlich auch aufbewahrt werden. So zeigen GfK-Daten, dass in der Kalenderwoche 12 der Umsatz von Kühlgeräten um 20,6 Prozent gegenüber der Vorjahreswoche angestiegen ist. Gefriergeräte wie Gefriertruhen und -schränke waren bei den Verbrauchern in Deutschland sogar noch gefragter. Der Umsatz konnte im Vergleich zur Vorjahreswoche mehr als verdreifacht werden (+230,2 %).

Lernen und Arbeiten zu Hause

Um sich und ihre Mitmenschen zu schützen, arbeiten viele Arbeitnehmern nun im Homeoffice. Da Schulen geschlossen sind, müssen Kinder zu Hause lernen und online unterrichtet werden. Diese Gegebenheiten haben in den ersten drei März-Wochen dazu geführt, dass die Nachfrage nach Computer-Hardware und -Equipment sprunghaft angestiegen ist. Bei Mäusen, Tastaturen und Headsets wurden in Kalenderwoche 12 im Vergleich zur Vorjahreswoche Umsatzsteigerungen zwischen 23,2 Prozent (bei Headsets) und 75,8 Prozent (bei Tastaturen) verzeichnet. Auch Notebooks wurden verstärkt gekauft. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lag das Wachstum hier bei 70,1 Prozent.

Zur Studie

Die GfK erhebt durch ihre Handelspanels in mehr als 70 Ländern weltweit regelmäßig Daten zum Verkauf von technischen Konsumgütern. GfK Point of Sales Tracking sammelt fortlaufend Vertriebsdaten für mehr als 300 Produktgruppen.

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