Cloud Computing Virtual Conference – CCX QIV/21 Die Cloud liegt in Deinen Händen!

Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Die Cloud ist sicher. Bis zu einem gewissen Grad zumindest. Trotzdem sollten sich Unternehmen nicht nur auf die Versprechen der Anbieter verlassen, sondern selbst auf die Sicherheit ihrer Infrastrukturen und Daten achten. Doch wie viel IT-Security benötigt die Cloud?

Firmen zum Thema

Auch wenn Cloud-Provider viel für die Sicherheit ihrer Services machen, müssen Cloud-Nutzer dennoch eigene Maßnahmen ergreifen, um ihre IT abzusichern.
Auch wenn Cloud-Provider viel für die Sicherheit ihrer Services machen, müssen Cloud-Nutzer dennoch eigene Maßnahmen ergreifen, um ihre IT abzusichern.
(Bild: ©natali_mis - stock.adobe.com)

Aaron Siller von siller.consulting geht in seiner Keynote auf der virtuellen Cloud-Konferenz CCX QIV/21 der Vogel IT-Akademie am 24. November vor allem auf diese wichtige Frage ein.

„Die Cloud liegt in Deinen Händen!“ haben Sie Ihre Keynote betitelt. Welche Tipps werden Sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern geben?

Aaron Siller ist mit seinem Unternehmen siller.consulting auf IT-Dienstleistungen rund um die Microsoft-Cloud spezialisiert.
Aaron Siller ist mit seinem Unternehmen siller.consulting auf IT-Dienstleistungen rund um die Microsoft-Cloud spezialisiert.
(Bild: NicoleTrebels)

Aaron Siller: Auf der Cloud Conference werde ich allen Teilnehmern einen Einblick in die Absicherung von bestehenden Cloud Infrastrukturen geben. Dabei schauen wir uns dies praxisnah am Beispiel von Microsoft 365 und Microsoft Intune an. Gemeinsam gehen wir in unserer Session in die Administrationscenter und prüfen, welche Konfiguration und Gedanken man sich bei der Absicherung seiner Microsoft 365 Umgebung machen sollte.

Warum meinen Sie, ist das Thema IT-Sicherheit in Cloud-Umgebungen besonders wichtig?

Siller: Ich sehe viele Unternehmen, die seit der Migration in die Cloud ihr Security-Level ungewollt gesenkt haben. Waren bei rein lokalen Umgebungen noch viele technische Aspekte fest definiert und wurden Schutzmaßnahmen für selbstverständlich genommen, so ist mit dem Einzug der Cloud dies zum Teil verloren gegangen. Oft besteht auch der Irrglaube, man müsste selbst nichts machen oder dass der Provider jegliche Arbeit übernimmt. Die Wahrheit liegt in der Mitte –Microsoft macht zwar viel für seine Kunden im Bereich Sicherheit und Datenschutz, aber auch wir müssen tätig werden.

Was sind für Sie die derzeit wichtigsten Entwicklungen in Ihrem Bereich?

Siller: Dass die Cloud ein gesetztes Szenario ist und Service Provider wie Microsoft in einem sehr dynamischen Tempo ihren Security Stack für Microsoft 365, Endpoint Management und Microsoft Azure stark ausweiten. Hier bieten sich mittlerweile enorme Möglichkeiten, um einen sicheren Betrieb in der Cloud zu gewährleisten und bestehende Services, wie „Windows Defender“ oder „Defender for Identity“, weiter ausgebaut werden.

Was sind Ihrer Meinung nach derzeit die größten Herausforderungen für Unternehmen?

Siller: Definitiv der Wissenstransfer: Viele IT-Abteilungen tun sich mit der Administration in der Cloud schwer – dies ist auch völlig verständlich: schließlich haben lokale Infrastrukturen eine viel längere Historie. IT-Teams tun sich mitunter schwer, den richtigen Ansatz zu finden und zu erkennen, wo sie anfangen müssen, um auch ihren Cloud-Lifecycle-Prozess in einen sicheren Standard zu bringen.

Jetzt noch anmelden!

Für Leser unseres Partnerportals CloudComputing-Insider, die in einem Unternehmen, einer Behörde oder bei einem IT-Partner Cloud-Aufgaben betreuen, ist die Teilnahme an der CloudComputing-Konferenz CCX QIV/21 kostenlos!

Hier geht es direkt zur Anmeldung!

(ID:47819063)