Partner Solution Forum zu neuen Microsoft-Servern für KMUs Deutschland-Tour zum Start von EBS und SBS 2008

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Zur Markteinführung des Small Business Server 2008 und des Essential Business Server 2008 tourt Microsoft gemeinsam mit der IT-BUSINESS Akademie, HP und Wick Hill durch Deutschland, um Fachhändler über die beiden neuen Server-Produkte SBS und EBS zu informieren.

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Dietmar Meng, Produktmanager bei Microsoft, verriet wichtige Produktdetails zu den neuen Microsoft-Servern.
Dietmar Meng, Produktmanager bei Microsoft, verriet wichtige Produktdetails zu den neuen Microsoft-Servern.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Andrang auf das Partner Solution Forum zu den neuen Microsoft-Produkten Small Business Server 2008 und Essential Business Server 2008 ist groß. Immerhin gab es in Bad Homburg, Neuss und Hamburg Informationen aus erster Hand zu den beiden KMU-Lösungen, die in den nächsten Jahren den Software-Markt prägen werden.

Der Keynote-Speaker des Partner Solution Forums, Lorenz Goebel, sorgte gleich zum Auftakt für den Praxisbezug. Der IT-Berater leitet bei Hansevision ein Team von Consultants, das sich auf Technologie-Einführungen spezialisiert hat. In kleineren und mittelständischen Unternehmen – der SBS- und EBS-Zielgruppe – sei oft ein Dilemma in der IT anzutreffen, für das die neuen Microsoft-Server-Produkte gute Antworten parat haben. »Ich kenne ein mittelständisches Unternehmen, in dem ein Mitarbeiter beiläufig erzählte, dass er den Rechner seiner Tochter am Wochenende neu aufgesetzt hat«, erzählte Goebel. »Darauf hin hat man ihn zum IT-Leiter ernannt – und zwar zusätzlich zu seinen regulären Aufgaben.« Bei solchen Extrembeispielen, aber auch in geregelteren Unternehmensorganisationen gilt, dass die Informationstechnologie leicht zu handhaben sein muss und daher nicht zu komplex zu managen sein darf. In genau diese Kerbe schlagen der Small sowie der Essential Business Server in ihrer 2008er Version. Aber auch wenn die neue Version des SBS und der neu eingeführte EBS deutlich weniger komplex sind, seien die Microsoft-Produkte »immer noch komplex genug, um uns IT-Dienstleister auch in Zukunft zu beschäftigen«, so Goebel.

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Praxis-Tipp

Einen wertvollen Tipp aus der Consulting-Praxis legte er den Teilnehmern noch ans Herz: Immer einen Anforderungsworkshop durchführen, auch wenn der Kunde der Meinung ist, dass er genau weiß, was er will. Bei Goebel kamen – bei den übrigens stets voll in Rechnung gestellten Workshops – bislang stets neue Erkenntnisse hinsichtlich der Anforderungen heraus. »Mediamarktgerechte Preise können nicht ihr Ziel sein«, so der erfahrene IT-Profi. »Prozesse durchleuchten« – das sei die Marschrichtung von heute.

Dass derlei Verkaufs-Ratschläge aber auch mal der Praxis angepasst werden müssen, sei ihm auch klar, so Goebel. »In fast allen Vertriebskursen heißt es, man solle den Kunden immer erst fragen, wozu er das Produkt denn haben will, um gleich Cross- und Up-Selling-Möglichkeiten ausloten zu können«. So manchen Kunden gehe man aber mit Gegenfragen schnell auf den Wecker. »Dann zwängen sie ihm auch kein Gespräch auf.« Wenn man über den Preis reinkommen muss, um einen möglichen Servicevertrag mit abschließen zu können, dann sind das womöglich die Kunden, bei denen der günstigere Small Business Server die perfekte Eintrittskarte darstellt, so der IT-Berater.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zu den Zielgruppen der beiden neuen Microsoft-Server-Lösungen.

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