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Studie „Future ready“ von Vodafone Deutsche Unternehmen sind für die Zukunft vorbereitet

Autor: Ann-Marie Struck

Wie gut sind deutsche Unternehmen für die Zukunft gewappnet? Eine Studie von Vodafone zeigt die Merkmale von „zukunftsfähigen“ Organisationen auf und ihre Reaktionen auf allgemeine geschäftliche Herausforderungen vor und während der Coronakrise.

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Offen und flexibel: So blicken deutsche Unternehmen in die Zukunft.
Offen und flexibel: So blicken deutsche Unternehmen in die Zukunft.
(Bild: Peera - stock.adobe.com)

Digitalisierung und Anpassungsfähigkeit sind nur zwei Merkmale, die Unternehmen in den letzten Monaten das Überleben gesichert haben. Laut einer Studie der Vodafone Gruppe gibt es sechs Kriterien, die Unternehmen für die Zukunft brauchen:

  • Eine positive Einstellung gegenüber Veränderungen
  • Offenheit neuen Technologien gegenüber
  • klare Ziele für die weitere Unternehmensentwicklung
  • Umsetzung eindeutiger und langfristiger Unternehmensstrategien
  • Aufgeschlossenheit gegenüber Trends sowie Neuheiten und
  • schnelle Anpassungsfähigkeit.

Bei der Studie „Future ready" der Vodafone Gruppe haben weltweit 2.000 Unternehmen mitgemacht. Der Studienzeitraum teilt sich in zwei Phasen ein, vor und während der Pandemie.

Das Ergebnis: Vor dem Ausbruch der Pandemie war jedes fünfte Unternehmen optimal vorbereitet für die Zukunft. Das zeigte sich unter anderem in der Offenheit für neue Technologien und Veränderungen sowie der schnellen Anpassungsfähigkeit für Trends und Entwicklungen.

Covid-19 verändert Unternehmen

Doch die Coronakrise bringt auch zunehmend wirtschaftliche Folgen mit sich. Daher haben viele Unternehmen zu zusätzlichen Maßnahmen gegriffen. Laut der Studie legen die allermeisten Arbeitgeber dabei noch größeren Wert auf das Wohl der eigenen Mitarbeiter und unterstützen sie mit gezielten Maßnahmen. Darunter sind 98 Prozent der Unternehmen, die bereits vor der Krise von der Studie als gut vorbereitet eingestuft worden sind. Außerdem haben 67 Prozent aller befragten Unternehmen in Deutschland während der Coronakrise in neue Technologien und Systeme investiert, um für die Mitarbeiter die Arbeit von zuhause und unterwegs zu ermöglichen. Bei den Unternehmen, die bereits vor der Pandemie optimal für die Zukunft aufgestellt waren, liegt die Zahl bei 85 Prozent. Im internationalen Vergleich ist die Investitionsbereitschaft in neue Technologien in Deutschland größer als im globalen Durchschnitt, etwa bei 70 Prozent.

Außerdem gaben 75 Prozent an, während der Coronakrise konkrete Tätigkeiten veranlasst zu haben, um der Gesellschaft während der Krise zu helfen. Dazu zählt beispielsweise die Unterstützung des regionalen Handels.

Unter den Top drei der Prioritäten der Unternehmen liegen aktuell die finanzielle Stabilität (68 %), die Gesundheit der Mitarbeiter (62 %) und das Bestreben, Arbeitsplätze und Löhne zu sichern (59 %). Nichtsdestotrotz wurden auch von der Krise unabhängige Ziele genannt, darunter: Nachhaltigkeit (35 %), soziale Verantwortung (40 %) und Weiterbildungen für Mitarbeiter (40 %).

„Ein Zurück zum Alten bringt auf lange Sicht niemanden voran. Deutschland, unsere Wirtschaft und die Unternehmen hierzulande brauchen ein zukunftsfähiges Modell. Ein New Progressive. In den vergangenen Monaten wurden Prozesse selbstverständlich, die lange undenkbar schienen. Ein digitaler Ruck geht durchs Land. Dieser muss auch nachhaltig sein. Zum Wohle der Arbeitnehmer, der Kunden und unserer Gesellschaft“, so Vodafone Deutschland-CEO Hannes Ametsreiter.

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Über den Autor

 Ann-Marie Struck

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Redakteurin