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Igel Technology Das war die Disrupt 2020 in München

Autor: Dr. Stefan Riedl

Im Februar 2020 fand nach 2018 und 2019 die dritte Disrupt, das europäische Cloud-WorkspacesForum von Igel, in München statt. Neben Gesprächen, Vorträgen und einem Strategie-Update wurde auch kräftig gefeiert.

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Highway to the Cloud: die italienische Band "Radar" heizte den Teilnehmern der Igel Disrupt2020 kräftig ein.
Highway to the Cloud: die italienische Band "Radar" heizte den Teilnehmern der Igel Disrupt2020 kräftig ein.
(Bild: Vibrant Media Productions, LLC)

Das Cloud-Workspaces-Forum von Igel stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Your Move“ (dt. „Du bist am Zug“). Dieser Einladung folgten rund 650 Kunden, Technologie- und Vertriebspartner sowie Analysten und Influencer in das Infinity Hotel in Unterschleißheim. Dort reichten sich Experten von Microsoft, Citrix und VMware sowie Gartner-Analysten das Mikrofon, um in ihren Vorträgen die Transformation des End-User-Computings zu beleuchten.

Auf der Disrupt 2020 ging es darüber hinaus um eine organisatorische Neuaufstellung und strategische Weichenstellungen.

Igel Disrupt 2020
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Trennung on Hardware und Software

Zentral war die strategische Entscheidung von Igel, Software und Hardware zu trennen. Das hat sich offenbar bewährt: „Unserem Ziel, im Enterprise-Umfeld neue Kunden zu gewinnen kommen wir unter anderem deshalb näher, weil wir Hardware, Betriebssystem und Services nun getrennt anbieten. Große Unternehmen treffen strategische Entscheidungen eher über die Software als über die Hardware“, so Jörg Kurowski, Senior Vice President Sales EMEA, Igel Technology.

Umsatzwachstum nach Neuaufstellung

Ausgedrückt in Zahlen hat der Software-Anteil vor der Umstrukturierung, die auf der Hausmesse vor rund einem Jahr großes Thema war, nur etwa 20 Prozent ausgemacht. Jetzt sind es 55 Prozent. Kurowski bekräftigt, dass insgesamt das Wachstum 2019 stark ausfiel. Im Vergleich zum Vorjahr lag es in Deutschland umsatzmäßig bei rund 40 Prozent – und das bei einem ziemlich hohen Marktanteil im klassischen Thin-Client-Markt von etwa 40 Prozent.

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Dr. Stefan Riedl

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Leitender Redakteur