Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Siegbert Wortmann

»Das Retail-Geschäft hat sich für Wortmann nicht bewährt«

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ITB: Neben der Wortmann AG sind Sie Eigner oder Teilhaber zahlreicher weiterer Firmen. Inwiefern ist diese unternehmerische Verzahnung notwendig und wie bringen Sie alles unter einen Hut?

Wortmann: Man muss sich einfach auf das Wesentliche konzentrieren und eine klare Aufgabenteilung haben. Ich mache nicht alles selbst, Thomas Knicker und Robin Wittland und alle anderen Mitarbeiter leisten ihren ausgezeichneten Anteil an der Arbeit. Und die meisten Mitarbeiter sind hier schon sehr lange, viele seit der Ausbildungszeit beschäftigt.

ITB: Was heißt das für Sie konkret, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren?

Wortmann: Vor allem Meetings kurz zu halten. Im Grunde sind es einfache Dinge: Das Wesentliche muss gesagt werden, aber ich lege großen Wert darauf, dass es am Ende ein Ergebnis gibt, das festgehalten und umgesetzt wird. Ich halte mehr davon, weniger zu reden, aber zu dem, was man gesagt hat, auch zu stehen und es durchzuziehen. Wenn ich mein Wort gegeben habe, stehe ich dazu. Das gehört zu einem Unternehmer dazu. Manchmal ist ja auch etwas dabei, das nicht so läuft, wie man dachte…

ITB: …wie zum Beispiel die Retail-Unit World of Vision, die 2003 gestartet und 2004 eingestellt wurde oder die Beteiligung an Issam, später Smartbook?

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