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Betriebsversammlung am 20. Juli lässt Hoffnung aufkeimen
Am Nachmittag des 20. Juli wurde eine Betriebsversammlung abgehalten, in der die Belegschaft über den Verkauf informiert wurde und Hans Halbach sich selbst und Jochen Strack als neue Vorstände der Tiscon AG vorstellte.
An dieser Versammlung nahmen neben den Vertretern der Greengold AG auch der ehemalige Geschäftsführer der COS und Vorstandsvorsitzende der Tiscon AG Michael Krings und als Vertreter der Arques Leonhard Reznicek teil. Herr Halbach sagte den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, dass man sich in den letzten Wochen sehr intensiv mit der Situation der COS und den weiteren Gesellschaften der Tiscon AG beschäftigt habe und man überzeugt sei, helfen zu können, um die Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. In seinem Vortrag fiel auch der Begriff „Due Diligence“. Man habe entsprechende Analysen durchgeführt und die Risiken eines Kaufs sehr genau abgewogen.
Man sehe für das Unternehmen eine Wachstumsstrategie und diese wolle man in den nächsten Tagen mit Banken, Kreditversicherern, Herstellern und Lieferanten besprechen.
Michael Krings verabschiedete sich von den Mitarbeitern mit dem Hinweis, dass das Unternehmen gut aufgestellt sei. Weil man in den letzten Jahren die Kostensituation deutlich verbessert habe, könne jetzt mit den entsprechenden Mitteln eines finanzstarken Investors der Fortbestand des Unternehmens gesichert werden.
Ähnlich äußerte sich auch der Vertreter der Arques, man glaube mit der Greengold AG den richtigen Partner für das Unternehmen gefunden zu haben. In einem kurzen Grußwort der russischen Eigentümer, das von einer Dolmetscherin übersetzt wurde, ließ man ebenfalls keine Zweifel aufkommen, dass man eine Wachstumsstrategie für das Unternehmen anstrebe.
All das wurde natürlich von der Belegschaft sehr positiv aufgenommen und es verstärkte sich der Eindruck, dass man tatsächlich den passenden und richtigen Investor gefunden hatte. Im Laufe der Woche fanden dann die angekündigten Gespräche mit den Lieferanten, Banken und Kreditversicherern statt. Selbst in einem weiteren Gespräch am 21. Juli zwischen Herrn Ernst von der Greengold AG und dem Betriebsrat der COS wurde von einer Wachstumsstrategie gesprochen.
Was geschah, als der Deal platzte, lesen Sie auf der nächsten Seite.
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