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Studie des Eco Verbandes

„Corporate Social Responsibility“-Strategie erhöht die Mitarbeiterbindung

| Autor: Sarah Böttcher

Um Mitarbeiter langfristig binden zu können, benötigen Unternehmen eine sogenannte „Corporate Social Responsibility“-Strategie.
Um Mitarbeiter langfristig binden zu können, benötigen Unternehmen eine sogenannte „Corporate Social Responsibility“-Strategie. (Bild: relif - stock.adobe.com)

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Vor allem in der IT-Branche sollen Arbeitgeber durch eine „Corporate Social Responsibility“-Strategie überzeugen können. Demzufolge sind Kriterien wie flexible Arbeitszeiten für zukünftige Mitarbeiter von großer Bedeutung. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Eco Verbandes.

In Zeiten des Fachkräftemangels ist es für Unternehmen wichtig, aktuelle aber auch zukünftige Mitarbeiter langfristig zu binden. Eine Studie des Eco Verbandes ergab nun, dass es Mitarbeitern vor allem auf bestimmte Kriterien wie flexible Arbeitszeiten ankommt.

Unternehmen, die über eine „Corporate Social Responsibility“(CSR)-Strategie verfügen, sind vor allem bei jungen Menschen sehr gefragt. Flexible Arbeitszeiten stehen bei den Young Professionals und Studenten aus dem Bereich IT mit 88 Prozent ganz oben auf der Liste der Auswahlkriterien. Danach folgen Gesundheitsförderung (70 Prozent) und Kinderbetreuung (65 Prozent).

Mit fortscheitendem Alter wird der Standort des Arbeitsgebers wichtiger als der Arbeitgeber selbst.
Mit fortscheitendem Alter wird der Standort des Arbeitsgebers wichtiger als der Arbeitgeber selbst. (Bild: Csr jobs & companies)

Forderungen der IT-Fachkräfte

Für IT-Fachkräfte sind flexible Arbeitszeiten (94 Prozent) sowie die Möglichkeit auf Sabbaticals (62 Prozent) überdurchschnittlich gern gesehen. Für weibliche IT-Fachkräfte sind flexible Arbeitszeiten sogar zu 100 Prozent, für männliche IT-Fachkräfte zu 91 Prozent wichtig. Der Standort des Arbeitsplatzes ist hingegen nur für 41 Prozent von Bedeutung.

In allen Altersgruppen sind vor allem drei Arbeitsangebote besonders gefragt. Diese sind die Möglichkeit auf Sabbaticals, internationale Perspektiven sowie die Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen. Auch die Offenheit im Unternehmen und das Employer Branding, sind in allen Altersgruppen wichtige Kriterien bei der Arbeitgeberwahl.

Mittelständler in Deutschland hinterher

Während viele große Konzerne entsprechende CSR-Strategien umsetzen, ist das Thema bei den meisten Mittelständlern in Deutschland nicht sehr präsent. „Viele Unternehmen investieren viel Geld in Employer Branding, um junge Talente anzuziehen. Dabei übersehen sie, dass ohne Berücksichtigung einer CSR-Strategie viele Maßnahmen an den Zielgruppen vorbeigehen“, so Lucia Falkenberg, Personalchefin und Leiterin der Kompetenzgruppe New Work des Eco Verbandes. Das ist riskant: Insbesondere jüngere Mitarbeiter binden sich nicht gerne langfristig an ein und dasselbe Unternehmen – erst recht nicht, wenn sie unzufrieden sind.

Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter bei Familienaufgaben wie Kinderbetreuung oder Pflegeaufgaben unterstützen sind gefragter. „Die Menschen bevorzugen Arbeitsumfelder, die Familie und Beruf vereinbar machen und eine sichere Zukunftsperspektive bieten“, sagt Falkenberg. Diversity, Inklusion, Maßnahmen zu Ausbildung und Personalentwicklung, Sportförderung und gesellschaftliches Engagement sind Angebote, die Arbeitnehmer schätzen. Doch um Bewerber wirklich zu überzeugen, muss die CSR-Strategie auch authentisch im Unternehmen gelebt werden.

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