VMware vSphere+ und vSAN+ Cloud-Vorteile für lokale Workloads

Von Bernhard Lück

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Vereinfachte Abläufe mit zentraler Infrastrukturverwaltung, kürzere Entwicklungszeiten mit integriertem Kubernetes – solche Vorteile der Cloud sollen Unternehmen mit vSphere+ und vSAN+ von VMware für ihre lokale Infrastruktur unterbrechungsfrei nutzen können.

Über die VMware Cloud Console bieten vSphere+ und vSAN+ ein einheitliches Infrastrukturmanagement für verteilte Umgebungen.
Über die VMware Cloud Console bieten vSphere+ und vSAN+ ein einheitliches Infrastrukturmanagement für verteilte Umgebungen.
(Bild: VMware )

VMware bezeichnet vSphere+ und vSAN+ als zentralen Bestandteil der eigenen Cloud-Strategie zur Bereitstellung einer konsistenten Infrastruktur mit Mehrwertfunktionen in unterschiedlichen Umgebungen. Wichtige Anwendungsfälle für geschäftskritische Anwendungen, die vor Ort laufen, darunter Disaster Recovery und der Schutz vor Ransomware, würden dadurch abgedeckt.

VMware zufolge könnten Unternehmen jeder Größe neue Funktionen, Sicherheits- und Produkt-Updates in einem viel schnelleren Tempo erhalten und ihre Abläufe so erheblich vereinfachen. Kunden könnten diese Vorteile nutzen, ohne Änderungen an ihren bestehenden Anwendungen oder ihrer Hardware vornehmen zu müssen.

Vereinfachte Abläufe mit zentraler Infrastrukturverwaltung

In vielen Fällen seien die vSphere-Umgebungen der Kunden über verschiedene isolierte Standorte, Edge-Standorte und Clouds verteilt und somit komplex und ineffizient zu warten. Mit vSphere+ und vSAN+ soll über die VMware Cloud Console ein einheitliches Infrastrukturmanagement für diese verteilten Umgebungen möglich sein. Die Konsole umfasse globale Inventarisierung, Konfiguration, Warnmeldungen, Verwaltung und Sicherheitsstatus für lokale Implementierungen. Administratoren könnten bestimmte betriebliche Aufgaben direkt von der VMware Cloud Console aus durchführen, etwa die Verwaltung von Konfigurationen und Richtlinien für ihre Systeme.

Darüber hinaus würden Kunden von einem erheblich vereinfachten Lifecycle-Management durch die cloudgestützte Automatisierung von Updates für lokale Infrastrukturkomponenten profitieren, so VMware. Zudem erhielten sie cloudbasierte Lösungen und Funktionen zur Konfigurationsänderung, einschließlich Sicherheitsprüfungen. So werde die Einhaltung von Unternehmens- und gesetzlichen Vorschriften gewährleistet.

Verkürzung von Entwicklungszeiten mit integriertem Kubernetes

Entwicklerteams sind bestrebt, ihre Anwendungen und Infrastruktur zu modernisieren, um bessere Software schneller in die Produktion zu bringen. Mit einer einzigen Workload-Plattform für die Ausführung von VMs und Containern, die durch Kubernetes orchestriert werden, könne vSphere+ dabei helfen, die lokale Infrastruktur in eine unternehmensfähige Kubernetes-Plattform zu verwandeln.

Dazu gehöre die Umsetzung einer Multi-Cloud-IaaS-Erfahrung für Entwickler durch die Erweiterung der Funktionen von VMware Tanzu Standard Runtime. Entwickler könnten damit Kubernetes in großem Umfang mit Konsistenz und Effizienz über On-Premises, öffentliche Clouds und den Edge ausführen und verwalten. Die Einbindung von VMware Tanzu Mission Control Essentials biete Kunden weltweite Transparenz über ihren gesamten Kubernetes-Einsatz und automatisiert operative Aufgaben.

Erweiterung lokaler Systeme um nahtlose hybride Cloud-Dienste

VMware zufolge benötigen Unternehmen integrierte und erweiterte Cloud-Services, um ihren Sicherheitsstandard konsequent zu verbessern. Sie müssten sich schnell von Katastrophen und Standortausfällen erholen können und einen wirksamen Schutz vor Ransomware aufbauen. Mit vSphere+ und vSAN+ könnten Kunden ihre bestehenden Investitionen, einschließlich Toolsets und Fachwissen, weiter nutzen und gleichzeitig von den erweiterten Funktionen der VMware Cloud profitieren.

Ein besonderer Vorteil seien Protection Workflows, die als Add-on-Cloud-Services direkt in die Betriebsumgebung integriert werden können. Dazu gehöre VMware Cloud Disaster Recovery, ein On-Demand-Service für Ransomware und Disaster Recovery. Neue Add-on-Cloud-Services würden derzeit entwickelt und sollen in Zukunft bereitgestellt werden, um Kunden einen optimierten Weg in die Cloud zu bieten, sobald eine Migration ansteht.

Vereinfachte Anwendung durch flexibles Abo-Modell

Mit vSphere+ und vSAN+ seien Unternehmen in der Lage, ein abonnementbasiertes Nutzungsmodell für ihre On-Premises-Implementierungen einzuführen. Die Vorteile für Kunden lägen in einer einzigen SKU, die alle erforderlichen Komponenten (einschließlich VMware vCenter, VMware ESXi, Tanzu Standard Runtime und Tanzu Mission Control Essentials) sowie den Support umfasst.

Die Lösungen vSphere+ und vSAN+ sollen Ende des 2. Quartals 2023 von VMware (29. Juli 2022) erhältlich sein, Tanzu Mission Control Essentials, eine Komponente von vSphere+, voraussichtlich im 3. Quartal des Geschäftsjahres 2023.

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