Acer Cloud Partner Programm Chromebooks für Google-Partner und Cloud-Provider

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Vor einem halben Jahr hat Acer das Cloud Partner Programm gestartet, bei dem Chromebooks und Chromeboxen im Mittelpunkt stehen. Tobias Knetsch, als Business Developement Manager bei Acer beteiligt an dem Projekt, zieht eine positive Bilanz.

Für Cloud-native Anwendungen sind Chromebooks ideal. Daher spricht Acer mit dem Cloud Partner Programm Google-Partner und andere Cloud-Spezialisten an, die für ihre Projekte auch passende Hardware benötigen. (Bild:  Acer)
Für Cloud-native Anwendungen sind Chromebooks ideal. Daher spricht Acer mit dem Cloud Partner Programm Google-Partner und andere Cloud-Spezialisten an, die für ihre Projekte auch passende Hardware benötigen.
(Bild: Acer)

Acer ist einer der wichtigsten Anbieter von Rechnern mit Googles ChromeOS als Betriebssystem und hier auch im Business-Bereich sehr engagiert. Im Juli erweiterte der Hersteller sein Synergy Programm um ein Cloud Partner Programm, mit dem speziell Google-Partner und andere Cloud-Spezialisten sowie Cloud Service Provider adressiert wurden. „Cloud Service Provider meiden das Thema Hardware, selbst dann, wenn ihre Kunden explizit danach fragen“, erklärte Gerit Günther, Head of Commercial Sales bei Acer, seinerzeit. Denn viele dieser Firmen sind auf Software oder Beratung spezialisiert und haben bei Hardware keine oder wenig Expertise. Eben diese und zudem passende Rechner mit ChromeOS wollte Acer mit dem Cloud Partner Programm bereitstellen.

Erfolgreicher Start

Tobias Knetsch unterstützt als Business Development Manager das Chrome-Enterprise-Geschäft bei Acer.(Bild:  Acer)
Tobias Knetsch unterstützt als Business Development Manager das Chrome-Enterprise-Geschäft bei Acer.
(Bild: Acer)

Für Tobias Knetsch, als Business Development Manager bei Acer zuständig für die ChromeOS-Sparte und das Cloud Partner Programm, war der Start erfolgreich. In den vergangenen Monaten konnte Acer eine ganze Reihe von Partnern aus dem angepeilten Umfeld gewinnen und Projekte gemeinsam durchführen. Im Commercial-Umfeld hat sich so der Absatz von Chromebooks und Chromeboxen etwa verdreifacht, so Knetsch. Die Chromebooks und die Mini-PCs der Chromebox-Serie arbeiten mit Google ChromeOS als Betriebssystem.

Acer nennt als Vorteile gegenüber Windows-Rechnern den schnellen Start durch den geringen Footprint des Betriebssystems, die hohe Sicherheit durch die Sandbox-Umgebung, den verifizierten Systemstart und Warnungen vor bösartigen Websites sowie Zero Touch Enrollment und Remote-Management. Zudem hat der Hersteller auch Geräte mit ChromeOS Enterprise im Portfolio. Windows-Anwendungen können über Terminal-Lösungen wie Citrix oder direkt mittels Parallels Desktop for Chromebook Enterprise genutzt werden. Android-Apps laufen direkt auf ChromeOS-Geräten und auch der Zugriff auf Linux ist möglich, interessant etwa für Entwickler. Laut dem Business Development Manager werden gerade Chromeboxen oft auch als Thin Client verwendet. Allerdings hat Acer hier auch Geräte im Programm, die trotz ihrer kompakten Bauform eine hohe Leistung für anspruchsvolle Webanwendungen liefern.

Die Acer Chromebox Enterprise CXI5 mit Intel-Core-i7-Prozessor kann Inhalte auf bis zu vier Displays anzeigen. Zudem ist das Gerät mit 2.5GbE und Wi-Fi 6E ausgestattet.  (Bild:  Acer)
Die Acer Chromebox Enterprise CXI5 mit Intel-Core-i7-Prozessor kann Inhalte auf bis zu vier Displays anzeigen. Zudem ist das Gerät mit 2.5GbE und Wi-Fi 6E ausgestattet.
(Bild: Acer)

Gerade diese Eigenschaften machen die ChromeOS-Geräte für Partner interessant, deren Kunden mit Cloud-nativen Anwendungen arbeiten, die bei den Kunden der Google-Partner oder denen von Cloud Service Providern verbreitet sind. Dabei geht es vor allem um cloudbasierte Business-Anwendungen oder solche, die etwa in Callcentern genutzt werden, führt Knetsch aus. Diese Partner hätten oft nur wenig Interesse an Hardware und auch wenig Expertise für den Umgang mit Client-Rechnern. Acer will ihnen mit dem Cloud Partner Programm die Hilfestellung geben, die sie benötigen, um die Hardware-Anforderungen ihrer Kunden schnell und zuverlässig umzusetzen. „Wir möchten zukunftsorientiert mit unseren Partnern wachsen und bieten viele Möglichkeiten der Unterstützung an. Wichtig ist uns ein gemeinsamer Lösungsansatz mit zugeschnittenen Dienstleistungen, Lizenzen und der passenden Hardware als Komplettpaket“ erklärt der Business Development Manager. Mit seinem Device-as-a-Service-Angebot und dem Subskriptionsmodell Acer Smart Financing bietet der Hersteller zudem zwei Vertriebsmodelle, die den Cloud-Partnern entgegenkommen. Die Distribution ist ebenfalls eingebunden, etwa für Kampagnen und das Marketing.

Als ein Beispiel für Unternehmen, die bereits am Cloud Partner Programm beteiligt sind, nennt Knetsch die Firma Cloudwürdig, seit 2021 ein Unternehmen der Public Cloud Group (PCG) und einer der ersten deutsche Partner in Googles MSP-Programm. Cloudwürdig hat etliche große Firmen als Kunden und vertreibt die Acer-Geräte auch über den Shop der Public Cloud Group.

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