Vom Dienstleister zum Hersteller Christian Herzog führt die Geschäfte von Extra Computer

Von Michael Hase 2 min Lesedauer

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Der ehemalige Computacenter-Manager Christian Herzog zeichnet jetzt für die Geschäfte des PC-Herstellers Extra Computer verantwortlich. Das Unternehmen wurde vor einem Jahr durch den Server-Spezialisten Thomas Krenn übernommen und seitdem von dessen Vorständen geführt.

Christian Herzog ist der neue Mann an der Spitze von Extra Computer.(Bild:  Extra Computer)
Christian Herzog ist der neue Mann an der Spitze von Extra Computer.
(Bild: Extra Computer)

Christian Herzog besitzt offenbar die Fähigkeit, einen Marktbedarf nicht nur zu erkennen, sondern auch planvoll und zielorientiert darauf zu reagieren. Im September 2020 gründete der IT-Profi in Grafing bei München die Deutsche Maskenfabrik, die hierzulande medizinische Masken produziert. Dieser methodische Pragmatismus dürfte ihm auch in seinem neuen Job nützen: Herzog hat beim Hersteller Extra Computer die Geschäftsführung übernommen.

Das Unternehmen mit Sitz im schwäbischen Giengen wurde im Januar 2022 durch den Server- und Storage-Hersteller Thomas Krenn aus Freyung erworben. Dessen Vorstände Christoph Maier (CEO) und Ralf Hohmann führten seitdem auch die Geschäfte bei Extra Computer. Mit Herzog hat der PC-Spezialist nun wieder einen eigenen Chef bekommen. Maier und Hohmann werden sich künftig auf die strategische Entwicklung der Gruppe und auf ihre Aufgaben bei Thomas Krenn fokussieren.

Herzog ist seit fast 25 Jahren in der IT-Branche tätig. Ehe er 2020 die Deutsche Maskenfabrik gründete, arbeitete der Diplomingenieur neun Jahre lang beim britischen Dienstleister Computacenter, zuletzt als Group Director Delivery Leadership. Davor war er seit 2003 in Führungspositionen beim Münchner Technologiekonzern Siemens in der Sparte IT Solutions & Services (SIS) und in deren Vorläuferorganisation Siemens Business Services (SBS) beschäftigt.

Erfolgsfaktor Channel

Bei Extra Computer möchte Herzog gemeinsam mit seinem Team die „gute und vertrauensvolle“ Zusammenarbeit mit Channel-Partnern fortsetzen, die er als einen wesentlichen Erfolgsfaktor des Unternehmens ansieht. Zudem ist ihm daran gelegen, dass der größtmögliche Teil der Wertschöpfung, von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum Service, weiterhin in Deutschland verbleibt. „Ich möchte dafür sorgen, dass wir mit zufriedenen Kunden weiter als starkes und innovatives Unternehmen vorankommen“, fasst der neue Geschäftsführer zusammen.

Als Tochtergesellschaft von Thomas Krenn agiert Extra Computer weiterhin eigenständig unter der etablierten Marke. Für die Führung des Unternehmens habe die Gruppe nun mit Herzog „die richtige Person gefunden“, betont Vorstand Maier. „Wir schätzen seinen ergebnisorientierten Stil und sind uns sicher, dass er damit auch bei Kunden und Team punkten wird.“

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