Neue Sicherheitsfeatures für Shield und das Kernprodukt Box sichert Arbeitsabläufe im Homeoffice noch besser ab

Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Nach der Pandemie werden viele Unternehmen ihren Mitarbeitern weiterhin erlauben, zumindest teilweise im Homeoffice zu arbeiten. Um diese neue Art des hybriden Arbeitens sicherer zu machen, ohne dabei die Abläufe zu verlangsamen, führt Box neue Funktionen ein.

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Neue Funktionen in Box und Box Shield sollen es vor allem Admins einfacher machen, die IT-Sicherheit auch beim hybriden Arbeiten hoch zu halten.
Neue Funktionen in Box und Box Shield sollen es vor allem Admins einfacher machen, die IT-Sicherheit auch beim hybriden Arbeiten hoch zu halten.
(Bild: Box)

Die neuen Funktionen betreffen sowohl das optionale Sicherheitsprodukt Box Shield als auch das Kernprodukt von Box. Box Shield hilft Unternehmen bereits, versehentliche Datenlecks durch ein System manueller und automatischer Sicherheitsklassifizierungen für Dateien und Ordner sowie klassifizierungsbasierte Zugriffsrichtlinien zu verhindern.

Doch auch das kann nur besser werden. Daher führt Box weitere Sicherheitsfeatures ein. So wird die automatische Klassifizierung auf bestehende Inhalte in Box erweitert. Sie erstreckt sich – unterstützt durch maschinelles Lernen – nun auch auf aktive Inhalte, wenn Benutzer diese hochladen, bearbeiten, verschieben, kopieren, freigeben oder neue Mitwirkende hinzufügen.

Berechtigungen und Smart Access

Zudem ist Shield nun tiefer mit Microsoft Information Protection (MIP) integriert. Microsofts Klassifizierungskennzeichen werden importiert, klassifizierungsbasierte Inline-Sicherheitskontrollen in Box durchgesetzt. Die im März erstmals angekündigte Integration ermöglicht es Kunden beider Plattformen, sicherzustellen, dass nur autorisierte Benutzer Zugriff auf vertrauliche Daten erhalten und dass sensible Informationen nicht unbeabsichtigt weitergegeben werden.

Sicherheits- und IT-Administratoren haben nun die Möglichkeit, zu entscheiden, wer die Art und Weise der Klassifizierung von Inhalten ändern kann. Zudem können Smart-Access-Richtlinien festgelegt werden, um den Zugriff auf Dokumente zu beschränken, die sensible oder geschützte Informationen enthalten können. Somit kann beispielsweise der Zugriff nur auf interne Benutzer beschränkt oder Downloads und öffentlich freigegebene Links verhindert werden.

Allerdings haben Endnutzer künftig auch die Möglichkeit, die Freigabebeschränkungen mit von der IT genehmigten geschäftlichen Begründungen außer Kraft zu setzen. Alle Ausnahmen werden aber zu Revisionszwecken protokolliert.

Neue Funktionen für alle Box-Kunden

Darüber hinaus hat Box die Sicherheit seines Kernprodukts durch eine verbesserte Single-Sign-On-Unterstützung verbessert. So sollen Reibungsverluste für IT-Administratoren reduziert und kritische Geschäftsprozesse unterstützt werden. Das soll aber Administratoren auch helfen, Zeit zu sparen, indem das aktualisierte SSO-Konfigurations-Tool in der Admin-Konsole die Self-Service-Zertifikatsverwaltung unterstützt. Damit können alle Organisationen, die eine SSO-Integration nutzen, die Sicherheitszertifikate, die für die Validierung von Identitätsanbietern wie Okta, Azure AD, OneLogin, Ping und anderen erforderlich sind, einfach überprüfen, validieren und löschen. Dafür war zuvor zusätzlicher Support durch Box nötig.

SSO-Provider sollen darüber hinaus von einer kürzeren Einrichtungsdauer profitieren. Kundengruppen in einem Identitätsprovider können innerhalb von Box automatisch befüllt werden, wodurch die Zeit für die Einrichtung eines SSO-Providers reduziert wird. Dies gilt auch für Kunden, die Google Cloud als ihren Identitätsanbieter verwenden. Zudem werden automatische Erinnerungen generiert, wenn SSO-Zertifikate ablaufen. Damit soll sichergestellt sein, dass Inhaber von Geschäfts- und Unternehmenskonten ununterbrochenen Zugriff auf die von ihnen benötigten Inhalte haben.

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