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Future of Work Blick in die Zukunft des Arbeitsmarktes

Autor: Ann-Marie Struck

Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus? Wie wichtig sind Technologien? Wie gestaltet sich Zusammenarbeit und welche Themen sind Arbeitnehmern zukünftig wichtig? Antworten auf diese Fragen, gibt eine Studie von Ricoh Europe.

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Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit sind den zukünftigen Arbeitnehmern sehr wichtig.
Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit sind den zukünftigen Arbeitnehmern sehr wichtig.
(Bild: davit85 - stock.adobe.com)

Der Arbeitsplatz von heute ist im Umbruch. Initiator dafür ist die Digitalisierung und die damit einhergehenden neuen Technologien. Arbeitnehmer fordern flexible und digitale Arbeitskonzepte sowie Sinnhaftigkeit der Arbeit. Die „Future-of-Work“-Studie von Ricoh untersucht, wie Technologien den Arbeitsplatz beeinflussen. Generell sehen Arbeitnehmer ihre Arbeitgeber in der Pflicht, Technologien für Neuerungen am Arbeitsplatz und auch darüber hinaus einzusetzen. Beispielsweise sind laut der Studie 74 Prozent der Meinung, dass Vorgesetzte die Work-Life-Balance ihrer Angestellten mittels Technologien und Automatisierung von Arbeitsabläufen verbessern sollten. Zudem erwarten 63 Prozent der befragten Arbeitnehmer von ihren Arbeitgebern, den Nutzen und das Potenzial der Automatisierung auszuschöpfen, um in die Menschen und die Gesellschaft zu reinvestieren.

Demnach sollen Arbeitgeber sich generell mehr für allgemeine gesellschaftliche und soziale Fragen interessieren. Dieser Meinung sind 65 Prozent der befragten Angestellten. Dazu zählen beispielsweise der Klimawandel und die soziale Ungleichheit. Für die befragten Mitarbeiter spielt die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit sowie die Identifikation mit dem Unternehmen eine wichtigere Rolle als das Geld. So das Ergebnis der Studie, denn 28 Prozent der Befragten sind bereit, auf zehn Prozent ihres Gehalts zu verzichten, um in einem Unternehmen zu arbeiten, das sich für gesellschaftlich relevante Themen einsetzt.

Dennoch herrscht auch Skepsis unter den Arbeitnehmern. 65 Prozent sind der Ansicht, die Automatisierung wird von Arbeitgebern eher für eigene Interessen, wie Gewinnsteigerung und Personalabbau genutzt als für soziale Projekte. Doch trotz Digitalisierung wird der Mensch nicht von Maschinen ersetzt werden, so das Resultat der Studie.

Über die Studie

Die Studie „Future of Work“ von Ricoh Europa wurde in Zusammenarbeit mit Arup veröffentlicht. Sie analysiert, wie Arbeitsweisen in Zukunft die Arbeitswelt prägen werden. An der Studie haben 3.000 Büroangestellte aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und den Niederlanden teilgenommen.

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Über den Autor

 Ann-Marie Struck

Ann-Marie Struck

Redakteurin