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Blick über den Tellerrand
Für Projekte wie die Integration von Cisco-Academy-Inhalten am OSZ IMT reichen technologischer Weitblick und das Gespür, welche Trends die Märkte von morgen bewegen, allein nicht aus. Erst wenn Durchsetzungsvermögen und Überzeugungskraft hinzukommen, werden derartige Erfolge möglich.
Dazu gehört auch, über den Tellerrand der eigenen Einrichtung hinauszuschauen und Partner für seine Ideen zu mobilisieren. Das OSZ IMT kooperiert beispielsweise mit dem IT-Dienstleistungszentrum (ITDZ) Berlin, zuständig für die öffentliche Verwaltung der Hauptstadt.
Das ITDZ errichtet derzeit die landesweite Cisco-Infrastruktur für 20.000 IP-Telefone, wovon auch das OSZ IMT profitiert. Die elf Auszubildenden des ITDZ Berlin sind sehr engagierte junge Menschen, denen klar ist, dass es hier eine Übereinstimmung gibt zwischen dem erworbenem Wissen und der Möglichkeit es in der Praxis einzusetzen. Da macht das Lernen Spaß, insbesondere mit der Aussicht durch sehr gute Bildung einen festen Arbeitsplatz im ITDZ zu bekommen.
Einstieg in die IT- Weiterbildung
In der Ausbildung der Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration erfolgt erstmalig im Schuljahr 2008/09 eine Verknüpfung von dualer IT- Erstausbildung, global anerkannter Zusatzqualifikationen und dem Einstieg in die IT- Weiterbildung mit personenbezogener Zertifizierung als IT- Spezialist bei Cert-IT.
In Zusammenarbeit mit dem Ausbildungsverbund der Berliner Hochschulen und Max-Planck-Gesellschaften afib, der Strato AG, der Deutschen Telekom AG und dem IT- Ausbildungsverbund der Bundesbehörden ist es gelungen, die Fachinformatikerausbildung qualitativ erheblich zu steigern.
Die duale Berufsausbildung als Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration wird ergänzt durch die Einführung komplexer Anforderungsprofile wie sie sich aus dem EQF und dem geplanten DQR ergeben.
Indem durchgängig eine Formulierung von Kompetenzstandards sowie eine Differenzierung nach Kenntnis-, Fähigkeits- und Kompetenzniveau die curriculare Struktur der neuen Ausbildungssequenz bestimmt, lassen sich zielgruppengemäße und effektive Ausbildungs- wie Lernarrangements konstruieren und sowohl im unterrichtenden schulischen Team als auch in Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben wechselseitig abstimmen.
„Die Einbeziehung eines CCNA- Vorbereitungskurses unter Nutzung der schulinternen technischen Ressourcen, das integrierte achtwöchige Auslandspraktikum mit anschließender Sprachzertifizierung (nach TELC), sowie die im Abschluss der Ausbildung erreichte Trippelqualifikation ? bestehend aus einem Modul aus CCNP, der IHK-Abschlussprüfung und der IT-Zertifizierung (APO) z.B. als Network Administrator ? erweitern die traditionelle duale Ausbildung um wesentliche methodische wie inhaltliche Dimensionen“, erläutert Karl-Heinz Schiffl, der zuständige Abteilungsleiter für die IT- Ausbildung am OSZ IMT.
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