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Augmented-Reality-Lösung in Logistikzentrale

Bechtle startet Einsatz von Smart Glasses

| Redakteur: Marisa Metzger

Bechtle benutzt Smart Glasses im Logistikzentrum in Neckarsulm.
Bechtle benutzt Smart Glasses im Logistikzentrum in Neckarsulm. (Bild: Bechtle)

Bechtle hat in der Logistikzentrale in Neckarsulm eine Augmented-Reality-Lösung in Betrieb genommen. Sie nutzen als erstes Unternehmen die Mobile-App SAP AR Warehouse Picker in der Produktion.

Das IT-Systemhaus Bechtle hat in der Logistikzentrale am Hauptsitz in Neckarsulm eine Augmented-Reality- (AR)-Lösung mit Datenbrillen in Betrieb genommen. Seit Mai 2014 arbeiten Bechtle und SAP an einem Projekt, um neue digitale Technologien in die Lagerlogistik zu integrieren. Das Systemhaus ist nun das erste Unternehmen, das die Mobile-App SAP AR Warehouse Picker produktiv nutzt. Seit einigen Wochen steuern Mitarbeiter in Neckarsulm eine Reihe von Kommissionierungsvorgängen mit Smart Glasses. Im Zusammenspiel mit dem digitalen Lagerverwaltungssystem und der SAP-AR-Warehouse-Picker-App ist es möglich, die Smart Glasses als AR-Technologie im Logistikzentrum des IT-Unternehmens zu nutzen.

Smart Glasses der Hersteller Vuzix und Epson werden zunächst als Alternative zu den weiterhin verwendeten Handheldscannern eingesetzt. Über WLAN ist die Datenbrille mit dem Lagerverwaltungssystem verbunden. Die Android-App von SAP blendet relevante Informationen ins Sichtfeld des Nutzers ein und führt diesen durch den Kommissionierungsvorgang. Durch eine blickgeführte Scan-Funktion für Strich- und QR-Codes und durch eine Spracherkennung sei es möglich, Vorgänge schnell und fehlerfrei durchzuführen. Einen weiteren Vorteil der Lösung bilde die integrierte Bestandserfassung (Low Stock Check), die überprüft, ob ein Produkt verfügbar ist.

Die implementierte Lösung soll sukzessive auf weitere Vorgänge ausgedehnt werden. „Wir haben uns zunächst auf einfache, arbeitsintensive Prozesse im Kleinteilebereich konzentriert, bei denen die Potenziale der AR-Technologie am schnellsten realisiert werden können. Als künftige Anwendungsbereiche kommen der Wareneingang und die Abwicklung komplexer Lieferaufträge ins Blickfeld“, erklärt Klaus Kratz.

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