Auftragsplus durch Gleichstellung mit Papierrechnung

Basware sucht Partner für elektronische Rechnungen

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ITB: Welche potenziellen Channel-Partner passen vom Profil her besonders gut zu Basware?

Tenderich: Wir sind vor allem auf der Suche nach Partnern, die unser Portfolio ergänzen – das können Unternehmen aus den Bereichen Enterprise Resource Planning oder Document Management Systems sein. Aber auch Partner, die Zugang zu bestimmten Branchen wie zum Beispiel der Automobilindustrie haben, sind für uns interessant. So sind wir erst vor kurzem eine Partnerschaft mit Huengsberg eingegangen, die für Automobilzulieferer die EDI-Übertragung von CAD-Daten übernehmen und über diese elektronische Anbindung nun mit uns gemeinsam auch E-Invoicing anbieten.

ITB: Welche Möglichkeiten der Wertschöpfung gibt es in Ihrem Channel-Programm und wie werden diese vergütet?

Tenderich: Unsere Partner profitieren zum einen davon, dass sie mit unseren Lösungen ihr bestehendes Portfolio sinnvoll ergänzen und so ihren Kunden weiteren Mehrwert bieten können. Neukunden kann er so zusätzliche USPs anbieten und bestehende Kunden noch weiter an sich binden. Darüber hinaus bieten wir unseren Partnern aber auch attraktive Verdienstmöglichkeiten an, die sich aus den verschiedenen Stufen unseres Partnermodells ableiten und die jeweilige Größe, Branche und den Umfang der Zusammenarbeit berücksichtigen.

ITB: Wie hoch ist gegenwärtig der Anteil an elektronisch verschickten Rechnungen und wie wird sich dieser Anteil in den nächsten Jahren Ihrer Einschätzung nach entwickeln?

Tenderich: Dazu gibt es unterschiedlichste Studien am Markt, die den Anteil elektronischer Rechnungen bei 10 bis 15 Prozent aller verschickten Rechnungen sehen. Eine genaue Zahl lässt sich aber natürlich nur schwer festlegen. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Anteil bis 2015 auf über 30 Prozent erhöhen wird.

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