Barracuda hat sich 2024 attraktiver für den Channel in der DACH-Region aufgestellt. Damit will der IT-Security-Anbieter den Partnern maximale Flexibilität bieten, um gemeinsam im schwierigen Marktumfeld zu bestehen.
Barracuda will den Partnern maximale Flexibilität bieten.
(Bild: Studio Romantic - stock.adobe.com)
„Phase 3 ist abgeschlossen“, freut sich Emanuela Puglisi, Channel-Managerin der DACH-Region bei Barracuda. Damit meint sie die Neujustierung des Partner Success Program, das der Cloud-Security-Anbieter Ende letzten Jahres gelauncht hat. „Wir haben viel getan im Channel und haben uns auf das Feedback unserer Partner eingelassen“, so Puglisi. „Maximale Flexibilität“ ist das Stichwort, unter dem das Partnerprogramm steht. Soll heißen, die Partner sollen ihre bevorzugten Vertriebswege – als klassische Wiederverkäufer, als Managed Service Provider (MSP) oder über bestimmte Cloud-Marktplätze – wählen und auf die sich ständig ändernden Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen können. „Wir möchten einen Mehrwert bieten und es nicht in der Zusammenarbeit komplizierter machen“, betont die Channel-Managerin. Insgesamt ruht das Portfolio von Barracuda auf vier Säulen: Netzwerk-Protection, E-Mail-Protection, Data Protection und Web Application Protection. Das deckt nicht nur die Bereiche ab, die bezüglich NIS2 abgesichert werden müssen, sondern vereinfacht auch die Zusammenarbeit. „Herstellerkonsolidierung ist bei Partnern aufgrund der mangelnden Zeit und Ressourcen absolut ein Thema“, weiß Puglisi.
Managed XDR für alle Partner
Emanuela Puglisi, Channel-Managerin DACH bei Barracuda
(Bild: Emanuela Puglisi)
Die wichtigste Änderung in Phase 3 ist, dass Barracuda Managed XDR ab sofort allen Partnern zur Verfügung steht. „Wir haben gemerkt, dass nicht nur unsere MSP-Partner die Lösung brauchen, sondern genauso diejenigen im Projektgeschäft“, erläutert Puglisi diesen Schritt. Die Cloud-native Plattform bietet ein SOC und soll weltweit und rund um die Uhr (24/7/365) für eine schnelle Erkennung und Abwehr von Bedrohungen sorgen. „Folgerichtig mussten wir natürlich auch Zertifizierungen anbieten“, so die Managerin. Diese stehen für Managed XDR und weitere Lösungen, wie E-Mail-Protection und Cloud-to-Cloud-Backup zur Verfügung und sollen den Partnern helfen, ihr Geschäft zu differenzieren, und den Verkaufszyklus zu verbessern.
So können sie Deals schneller abschließen und damit den Umsatz steigern. Die zwei neuen Dashboard-Module sollen den Partnern das Leben ebenfalls erleichtern. Sie können in Echtzeit Einblick in erzielte Umsätze und abgeschlossene oder verlängerte Zertifizierungen erhalten und ihre Per- formance anhand von Rebates verfolgen.
Auch die Sales Engineers sind Barracuda wichtig. „Die Sales Engineers spielen bei den Partnern eine entscheidende Rolle“, betont Puglisi. „Sie verstehen die Technologie und unsere Produkte, müssen sie beim Kunden implementieren und erklären. Sie sind ganz, ganz entscheidend für das, was wir am Ende verkaufen.“ Deshalb gibt es nun für Sales Engineers das Förder- und Belohnungsprogramm „Partner Sales Engineer Community“. Es bietet exklusiven Zugang zu Schulungsangeboten, Scan-Tools und Live-Demos für Barracuda-Produkte und Sandboxes. So sollen die Partner ihre technische Expertise ausbauen können, um Kunden dabei zu helfen, ihre Cybersicherheit zu verstehen und zu stärken. Partner haben außerdem Anspruch auf exklusive Prämien und Vorteile und können auf der Plattform mit Kollegen zusammenarbeiten.
IT-Sicherheit ist entscheidender Bestandteil der Unternehmensstrategie
Deutschland, Österreich und die Schweiz sind für Barracuda eine „spielentscheidende Region“, so Puglisi, denn neben UK sind es die umsatzstärksten Länder in Europa. Um dem gerecht zu werden, hat der Security-Anbieter im Channel-Bereich personell umstrukturiert und setzt spezialisierte Mitarbeiter ein. „Es braucht jetzt nicht mehr jemanden, der im Channel alles kann“, plädiert Puglisi für den Fokus auf spezielle Aufgaben. Das stabile Team und die Unterstützungen für die Partner tragen dazu bei, dass Barracuda die derzeitige deutsche Wirtschaftslage „ganz gut im Griff“ hat, äußert sich die Managerin optimistisch. Zwar sind die Kunden teilweise zögerlicher oder es werden größere Infrastrukturprojekte verschoben, doch dass IT-Sicherheit ein „entscheidender Bestandteil in einer Unternehmensstrategie“ ist, kommt dem Security-Anbieter zugute, so Puglisi. „Wir spüren das schon, aber das Bewusstsein der Kunden, dass sie jetzt und bald handeln müssen, ist viel, viel größer, als in den letzten Jahren.“
Das Bewusstsein dafür sei ihrer Meinung nach inzwischen auch bei den kleineren Unternehmen angekommen. Die Häufigkeit und Komplexität der Cyberangriffe – verstärkt durch Künstliche Intelligenz – spielt Barracuda argumentativ in die Karten. „Die Angriffe sind heutzutage viel persönlicher, gezielter, raffinierter und auch viel intelligenter.“ Auch NIS2 habe dazu beigetragen, denn „es sieht ja aus, als ob nahezu jeder Kunde betroffen ist“ gibt die Managerin zu bedenken. Die größte Challenge sieht Puglisi in den schnellen, stetigen Veränderungen in der IT-Security. „Da am Ball zu bleiben, ist eine permanente Herausforderung!“
Stand: 08.12.2025
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