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Support-Ende für Business-Produkte Ende 2021 Avira stellt Partnervertrieb ein

Autor: Sylvia Lösel

Das Channelgeschäft und die B2B-Produkte werden bei Avira bald Geschichte sein. Der Antivirus-Experte wird sich künftig ausschließlich auf das Endkunden- und OEM-Geschäft konzentrieren. Partner können sich bei Fragen an den Support wenden.

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Avira stellt seine Aktivitäten im B2B- und Channel-Vertrieb ein.
Avira stellt seine Aktivitäten im B2B- und Channel-Vertrieb ein.
(Bild: mlehmann78 - stock.adobe.com)

Antivirus-Experte Avira stellt zum Ende des kommenden Jahres den Support für mehrere Produkte ein. Betroffen sind vor allem Business-Anwender und die Produkte:

  • Avira Antivirus Pro - Business Edition (V 15.x)
  • Avira Antivirus Server (V 15.x)
  • Avira Exchange Security (V 17.x)
  • Avira Antivirus for Endpoint (V 15.x)
  • Avira Antivirus for Small Business (V 15.x)
  • Avira Exchange Security (V 14.x)

Offenbar will man sich auf Endkunden- und OEM-Lösungen konzentrieren. Zu dieser strategischen Entscheidung sei man bereits vor einem Jahr gekommen und habe das den Geschäftskunden auch über Supportseiten mitgeteilt. Kunden, die davon betroffen sind, erhalten Rückerstattungen. Sollten Lizenzen über das Service-Enddatum hinausgehen, gibt es entweder die Möglichkeit, Rückerstattungen zu erhalten oder zu Avira Prime zu migrieren. Avira Prime beinhaltet Virenschutz, sicheres Surfen sowie laufende Software-Updates – ist aber als Lösung vor allem für Privatanwender konzipiert, auch wenn viele kleinere Unternehmen sie im Einsatz haben. In einem Statement schreibt Avira: „Partner und Kunden, die derzeit Lizenzen für Avira Business-Lösungen besitzen, die über den 31. Dezember 2021 hinausgehen, können sich direkt (mailto: business-support@avira.com) mit uns in Verbindung setzen, um Support zu erhalten.“

Darüber hinaus soll der Vertrieb über den Channel eingestellt werden. Auch das Partnerprogramm wird es künftig nicht mehr geben, wie auf Nachfrage zu erfahren war.

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 Sylvia Lösel

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Chefredakteurin