Zentrale Kommunikationsteuerung – Netzwerk, Anbieter und Endgerät egal Avaya Aura bietet offene SIP-Architektur für Unified Communications

Redakteur: Ulrike Ostler

Avaya kündigte mit Aura eine neue Unified-Communications-Architektur an. Diese basiert auf dem Session Initiation Protocol (SIP) und steuert die Kommunikation über bestehende Systeme beliebiger Hersteller, unterschiedliche Standorte der Mitarbeiter und Geschäftsmodelle hinweg. Die erste Anwendung, die darauf basiert, ist Intelligent Customer Routing für den Kundenservice im Contact Center.

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Mit Avaya Aura sollen sich Komplexität und Infrastrukturen von Kommunikationsnetzwerken reduzieren. Die Plattform bietet Mitarbeitern einen standortunabhängigen Zugriff auf Sprach-, Video-, Unified Messaging-, Präsenz- oder Web-Anwendungen. Auch Geräte unterschiedlicher Hersteller sollen kein Hindernis mehr darstellen, so der Hersteller.

Aura bündelt Avaya-Lösungen wie den Communication Manager oder Presence Service. Das Herzstück der Lösung bildet der Session Manager. Dieser basiert auf SIP, dem standardisierten, offenen IP-Protokoll, das eine Kommunikationssitzung zwischen zwei oder mehr Teilnehmern aufbaut, steuert und beendet.

Die neue Software entkoppelt die Anwendungen vom Netzwerk und kann so eine große Anzahl unterschiedlicher Kommunikationsanwendungen und -systeme orchestrieren. So werden die Dienste den Nutzern anhand ihres Bedarfs zugewiesen.

Unabhängig vom Netz und Endgerät

Dabei ist es unerheblich, an welchem Standort sie arbeiten oder wie leistungsfähig das System ist, an das sie gerade angebunden sind. Für die IT-Verantwortlichen bedeutet dies, dass Verwaltung, Wartung und Pflege einfacher werden können.

Kevin Kennedy, Präsident und CEO von Avaya, erläutert zudem einen Spareffekt: »Da bestehende Systeme weiter genutzt werden können, zahlen sich für Unternehmen Investitionen in ihre TK-Infrastruktur mit Aura rasch aus. Unserer Erfahrung nach können Unternehmen durch SIP-Routing ihre Ausgaben für Gesprächsgebühren um 20 bis 60 Prozent senken.«

Abner Germanow, Director der Enterprise Comms Infrastructure Research bei IDC, bestätigt den UC-Effekt: »Die Wirtschaftskrise nötigt Unternehmen dazu, die Komplexität ihrer Kommunikation und damit auch die Kosten zu senken. Deshalb muss sich jeder Migrationsschritt von heutigen leitungsvermittelnden Netzen zur IP-Kommunikation positiv auf den Geschäftserfolg auswirken – unter Berücksichtigung bestehender und neuer Systeme.«

Lesen Sie auf der nächsten Seite die Vorteile von Aura im Überblick.

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