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Namenswechsel beim Notebook-Pionier Aus Toshiba Client Solutions wird Dynabook

Autor: Klaus Länger

Toshiba brachte 1985 den ersten Laptop auf den Markt. Ab heute ist der Name Toshiba bei Notebooks Geschichte. Die Firma trägt nach der Übernahme durch Sharp Corporation nun auch in Europa den Namen Dynabook.

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Ab heute trägt die Toshiba Client Solutions Europe (TCSE) den Namen Dynabook Europe. In Japan erfolgte der Namenswechsel bereits zum 1. Januar. Die Firma gehört seit Oktober 2018 mehrheitlich zu Sharp. Toshiba hält noch knapp 20 Prozent.
Ab heute trägt die Toshiba Client Solutions Europe (TCSE) den Namen Dynabook Europe. In Japan erfolgte der Namenswechsel bereits zum 1. Januar. Die Firma gehört seit Oktober 2018 mehrheitlich zu Sharp. Toshiba hält noch knapp 20 Prozent.
(Bild: Dynabook)

Im Oktober 2018 übernahm die zu Foxconn gehörende Firma Sharp Corporation 80,1 Prozent der Toshiba Client Solutions und setzte Yoshihisa Ishida, Executive Vice Präsident von Sharp, als neuen stellvertretenden Direktor und Vorsitzenden des Unternehmens ein. Toshiba hält weiterhin 19,9 Prozent an dem Notebook-Hersteller. Mit der Umfirmierung zu Dynabook Europe erlischt nun auch in Europa der Name Toshiba als Marke für Mobilrechner. Der neue Firmenname leitet sich allerdings auch aus der Toshiba-Tradition ab: Mit dem Dynabook J-3100 SS001 stellte die Firma 1989 einen Mobilrechner vor, der als Notebook bezeichnet wurde. Den Namen Dynabook trug allerdings bereits Anfang der 1970er Jahre ein Konzeptmodell eines tragbaren Computers, den Alan Kay am Forschungszentrum Xerox Parc entwickelte.

Modellpalette bleibt

In Europa führt Damian Jaume als Präsident der Dynabook Europe die Geschäfte im EMEA-Raum weiter. Er kommentiert den Namenswechsel so: „Dynabook steht für unsere umfangreiche, 33-jährige Computing-Expertise und verkörpert gleichzeitig unsere neue Investitionskraft“. Die bisherige Modellpalette aus den Business-Notebooks und Convertibles der Portégé-, Tecra- und Satellite-Pro-Serien wird ebenso weitergeführt, wie der für Edge- und AR-Anwendungen entwickelte Dynaedge DE-100.

Der Dynaedge DE-100 ist ein winziger Rechner mit Intel-Core-Prozessor und Windows 10, der für den Einsatz mit AR-Brillen entwickelt wurde.
Der Dynaedge DE-100 ist ein winziger Rechner mit Intel-Core-Prozessor und Windows 10, der für den Einsatz mit AR-Brillen entwickelt wurde.
(Bild: Dynabook)

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 Klaus Länger

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