Offener und konstruktiver Dialog auf der Geschäftsführer-Tagung Aufbruchstimmung bei den iTeam-Mitgliedern

Redakteur: Sarah Gandorfer

Die ersten hundert Tage als Geschäftsführer der Systemhauskooperation iTeam hat Olaf Kaiser nun erfolgreich hinter sich gebracht. Mit drei größeren Partner-Treffen in dieser Zeit war er auch ziemlich beschäftigt. Im Gespräch mit IT-BUSINESS erläutert er die Pläne für 2010.

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Olaf Kaiser, Geschäftsführer von iTeam
Olaf Kaiser, Geschäftsführer von iTeam
( Archiv: Vogel Business Media )

ITB: In den ersten Wochen gibt es ja immer viel zu tun, wenn man einen neuen Posten übernimmt. Wie ist es Ihnen ergangen?

Kaiser: Ich bin in den ersten drei Monaten viel unterwegs gewesen, um Kontakt zu den iTeam-Partnern aufzubauen. In diesen Zeitraum fielen zudem noch drei größere Veranstaltungen, darunter die Geschäftsführer-Tagung am 6. und 7. November.

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ITB: Wie kam denn der Wechsel in der Geschäftsführung bei den Mitgliedern an?

Kaiser: Dort herrscht derzeit eine ausgesprochen positive Grundstimmung, wenn nicht gar Aufbruchstimmung zu neuen Taten.

ITB: Die da wären?

Kaiser: Im kommenden Jahr wollen wir uns auf fünf Punkte ganz besonders konzentrieren: die Vernetzung sowohl regional wie auch überregional, die Neukundenansprache, den Aufbau einer detaillierten Lösungs- und Profildatenbank und zu guter Letzt das zehnjährige Jubiläum von iTeam.

ITB: Wie viele Partner kamen denn zur Geschäftsführer-Tagung?

Kaiser: Mit rund 50 Teilnehmern wurde die Vorjahreszahl deutlich übertroffen. Dass die richtigen Themen transportiert wurden, sieht man am Feedback der Partner (siehe Kasten). Die Vorträge waren von Systemhäusern für Systemhäuser. Zudem kam es zum offenen konstruktiven Dialog auf Augenhöhe. Besondere Beachtung fand die Regionalgruppe Berlin/Brandenburg, die im Rahmen ihrer Initiative „Gemeinsamer Vertrieb unter einem Dach“ ihre Lösungs- und Kompetenzbroschüre vorstellte. Derzeit existieren vier aktive Regionalgruppen. Ich hoffe, diese Zahl im kommenden Jahr auf acht erhöhen zu können. Außerdem rechne ich im nächsten Jahr mit 70 bis 80 Teilnehmern an der Geschäftsführer-Tagung, da sie dieses Jahr sehr gut ankam.

ITB: Und dennoch scheinen einige der 300 Mitglieder nicht unbedingt mit der Kooperationspolitik zufrieden zu sein. Ein iTeam-Partner hat Anfang Oktober mit Novacur einen neuen Systemhausverbund gegründet und bereits 50 Partner gefunden, rund die Hälfte davon sind ebenfalls iTeamler.

Kaiser: Sie sprechen hier von einigen Neugierigen, die sich dort einmal umschauen. Fast alle sind weiterhin Mitglieder bei iTeam. Bisher liegt die Partner-Fluktuation auf normalem Niveau.

ITB: Aber bei so vielen „Neugierigen“ scheint es doch auch Probleme zu geben?

Kaiser: In der Vergangenheit ist die Kommunikation vielleicht nicht so optimal verlaufen. Es war für einige Partner nicht ganz klar, welche Rolle die iTeam innerhalb der Mutterkooperation Synaxon spielt. Hier fehlte teilweise die Abgrenzung und es kam zu Verunsicherungen. Das ist mittlerweile jedoch geklärt, was die positiven Feedbacks auch belegen. iTeam ist ein eigenständiger Systemhausverbund, der sich um die spezifischen Belange seiner Mitglieder kümmert. Dabei sind wir jedoch froh durch die übergeordnete Synaxon auf die Vorteile, wie beispielsweise die Beschaffungsstärke aufgrund der Mengenbündelung, zugreifen zu können.

ITB: Was ist Ihr ganz persönliches Fazit, der ersten hundert Tage?

Kaiser: Mir macht die Arbeit viel Freude. Es macht Spaß, ein Vertrauensnetzwerk aufzubauen. Außerdem würde ich sagen, haben die iTeam-Kollegen und ich in der Bielefelder Zentrale eine sehr gute Stimmung und intern viel Luft geholt, um nun mit richtigem Elan in das neue Jahr zu starten.

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