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DigitalPakt Schule

Also: Schulen brauchen ganzheitliche Konzepte

| Autor: Michael Hase

Im Schulunterricht muss sich Technologie in den Dienst der Pädagogik stellen.
Im Schulunterricht muss sich Technologie in den Dienst der Pädagogik stellen. (Bild: Rawpixel Ltd. - stock.adobe.com)

Mit dem DigitalPakt stehen für die ITK-Ausstattung von Schulen fünf Milliarden Euro bereit. In diesem spezifischen Marktsegment sieht der Distributor Also seine Rolle darin, Partnern dabei zu helfen, wie sie Technologie sinnvoll in pädagogische Konzepte einbinden.

Bildung spielt für die Digitalisierung eine essenzielle Rolle. Nur wenn bereits Schüler in ausreichendem Maß digitale Skills erwerben, werden der Wirtschaft in Zukunft genügend kompetente Fachkräfte bereitstehen. Dazu müssen aber die Schulen selbst digitalisiert und besser als bisher mit Technologie ausgestattet werden. Dass es dafür großer Mittel und eines langen Atems bedarf, dessen sind sich die Volksvertreter in Bund und Ländern bewusst und haben daher im Mai dieses Jahres den DigitalPakt Schule auf den Weg gebracht. Verteilt auf fünf Jahre, sieht er Fördergelder in Höhe von fünf Milliarden Euro für die ITK-Ausstattung von Schulen vor.

Also-Geschäftsführerin Simone Blome-Schwitzki setzt im Bildungsmarkt auf neue Herangehensweisen.
Also-Geschäftsführerin Simone Blome-Schwitzki setzt im Bildungsmarkt auf neue Herangehensweisen. (Bild: Also)

Beim Soester Distributor Also erkennt man darin eine große Chance – für Fachhändler, die Schulen zu ihren Kunden zählen, in erster Linie aber für die Einrichtungen selbst. „Wir wollen die Nutzung digitaler Technologien in den Schulen zu einer Selbstverständlichkeit machen“, betont Simone Blome-Schwitzki, Sprecherin der Geschäftsführung bei Also Deutschland. Auf die Unterstützung von Partnern, die Bildungseinrichtungen betreuen, legt die Managerin derzeit einen ihrer Schwerpunkte. Education gehört bei dem Unternehmen bereits seit 2012 zu den wesentlichen Kompetenzfeldern. Damals kaufte Also den Düsseldorfer Spezialdistributor Medium, der auf audiovisuelle Kommunikation spezialisiert ist.

Mehr als Technik

Whiteboards, schnelles Internet und Lernsoftware sind eine notwendige Voraussetzung für digitalen Unterricht in Schulen. Sie reichen dafür aber nicht aus. „Kein Medium alleine erzeugt gute Bildung“, heißt es auf der Website des Bundesbildungsministeriums. Vielmehr spiele das pädagogische Konzept dahinter eine essenzielle Rolle. „Daher gilt auch beim DigitalPakt Schule das Primat der Pädagogik.“ Beim Education-Ansatz von Also steht dieses Primat außer Frage. „Damit der DigitalPakt zu einem echten Erfolg wird, kommt es wesentlich darauf an, die Problemstellungen der Schüler, Lehrer und Schulen zu verstehen“, erläutert Blome-Schwitzki. Nur auf dieser Basis lasse sich digitale Technik sinnvoll und zweckgemäß im Unterricht einsetzen. Den Channel sieht die Managerin deshalb in der Pflicht, „gemeinsam mit Schulen und Schulträgern neue Technologien in ganzheitliche Lösungskonzepte einzubinden“. Dafür müssten ITK-Fachhändler ihren ureigenen Fokus auf Produkte und Technik erweitern.

Produkte und Technik bilden freilich einen Teil des Angebots von Also für den Education-Markt. Und der Distributor entwickelt das Portfolio weiter. So stellte er im März unter dem Label „Classroom as a Service“ ein Modell vor, bei dem Partner individuelle Pakete aus Hardware-, Software- und Service-Komponenten schnüren und ihren Kunden im Bildungswesen zu monatlichen Gebühren bereitstellen können. Das Leistungsspektrum von Also geht in diesem Segment allerdings weit darüber hinaus. Die Anforderung, Technologie sinnvoll in die pädagogischen Konzepte von Schulen einzubinden, „bringt die Notwendigkeit zu neuen Herangehensweisen mit sich“, führt Blome-Schwitzki aus. Dabei versteht sich Also „als Lösungs-Aggregator“, der den Fachhandel über verschiedene Disziplinen hinweg bei der konzeptionellen Arbeit unterstützt, um so „echten Nutzen“ im Bildungssektor zu stiften.

Bildungsportal

Einen Einblick in sein Leistungsangebot für dieses Segment gibt das Unternehmen in einem Bildungsportal. Dort informiert Also auch über die Besonderheiten dieses Verticals, die teils mit der kommunalen Trägerschaft von Schulen, teils mit dem Schutzbedarf von Kindern und Jugendlichen zu tun haben.

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