Lenovo ThinkSystem DS und ThinkAgile FX, HX und MX All-Flash-Blockspeicher mit Ontap und HCI für VMware-Alternativen

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Lenovo bringt eine Reihe von Block-Storage-Systemen auf den Markt, die als schnelle All-Flash-Lösung ältere Systeme ablösen sollen. Zudem stellt der Hersteller eine Reihe von HCI-Systemen vor, die für VMware-Alternativen und lokale KI-Workloads ausgelegt sind.

Unter den neuen All-Flash-Block-Storage-Systemen von Lenovo ist das ThinkSystem DS7200 das Top-Modell. Darüber ist das ThinkAgile FX630 V4 zu sehen. Das 1U-HCI-System mit zwei Intel Xeon-6-CPUs ist für VMware und Nutanix ausgelegt. (Bild:  Lenovo)
Unter den neuen All-Flash-Block-Storage-Systemen von Lenovo ist das ThinkSystem DS7200 das Top-Modell. Darüber ist das ThinkAgile FX630 V4 zu sehen. Das 1U-HCI-System mit zwei Intel Xeon-6-CPUs ist für VMware und Nutanix ausgelegt.
(Bild: Lenovo)

Mit der neuen ThinkSystem-DS-Serie adressiert Lenovo Kunden, die in ihren Rechenzentren ihre SAN-Blockspeicher modernisieren wollen. Die neue Systeme basieren auf einem skalierbaren End-to-End-NVMe-Designs mit Aktiv-aktiv-Controllern und NetApps Ontap als Betriebssystem. Die ThinkSystem-DS-Serie besteht aus vier Grundmodellen: DS3200, DS5200, DS5200C und DS7200. Alle vier nutzen ein 2U-Chassis mit zwei Controllern und Platz für 24 Dual-Port-NVMe-SSDs im 2,5-Zoll-Format. Der Unterschied liegt in den verwendeten Controllern und der Skalierung mit zusätzlichen ThinkSystem-DS240N-Erweiterungseinheiten. Sie reicht von einer direkt angeschlossenen Erweiterungseinheit für insgesamt 48 Drives bei DS3200 und 5200C bis hin zu 120 SSDs mit insgesamt beim DS7200 mit vier über Switch angebundenen DS240N-Erweiterungseinheiten für 1,8 PB maximale Rohkapazität. Eine Besonderheit in der Serie stellt das 5200C dar. Während bei den drei anderer Systemen SSDs mit Kapazitäten zwischen 1,92 und 15,36 TB bestückt sind, nimmt dieses Capacity-Modell QLC-SSDs mit bis zu 30,72 TB auf.

Laut Lenovo liefern die vier neuen Systeme nicht nur eine hohe Leistung, sondern sollen auch ein breite Palette an Datenschutzfunktionen wie etwa einen Schutz vor Ransomware-Angriffen bieten. Für das Monitoring der Storage-Systeme kommt das cloudbasierte ThinkSystem Intelligent Monitoring zum Einsatz.

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ThinkAgile FX, HX und MX

Mit neuen HCI-Appliances adressiert Lenovo Kunden, die bei der Virtualisierung Wege jenseits von VMware gehen wollen oder nach einer flexiblen HCI-Lösung suchen. Letztere sollen die ThinkAgile-Systeme FX630 V4 und FX650 V4 darstellen, auf denen sowohl der Software-Stack von VMware als auch der von Nutanix läuft. Laut Lenovo können Kunden die HCI-Software auf den Systemen wechseln und mit den Tools und Services des Herstellers ihre vorhandene Infrastruktur konvertieren. Die FX630-V4-Appliance ist ein 1U-System mit zwei Intel-Xeon-6-Prozessoren aus der Granite-Rapids-Familie und bis zu acht TB RAM. Es bietet zudem Platz für bis zu drei Nvidia-L4-GPUs und maximal 10 PCIe-Gen5-SSDs. Das größere FX650 V4 nimmt auf zwei Höheneinheiten bis zu 24 SSDs auf. Zudem kann es mit vier L4 oder zwei L40 GPUs von Nvidia bestückt werden.

Ein reines Nutanix-System ist das ThinkAgile HX630 V4 mit dem Nutanix Enterprise AI Software-Stack für eine einfache KI-Nutzung im Unternehmen. Der 1U-Server gleicht bei der Hardware weitgehend dem FX630 V4.

Für den Einsatz mit Microsoft Azure Local ist das HCI-System ThinkAgile MX650 V4 ausgelegt. Der ebenfalls mit zwei Granite-Rapids-CPUs bestückte Server ist nun mit Nvidia RTX Pro 6000 lieferbar. Die Blackwell-Karten soll anspruchsvolle KI-Inferencing-Workloads ermöglichen.

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