Systemhaus-Portrait: Managed-Service-Angebote für den Channel

AHD Hellweg Data bricht in neue Gefilde auf

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Zukunftspläne

Bis 2017 hofft AHD Hellweg Data, die gesamten laufenden Kosten des Unternehmens über solche kontinuierlichen Einnahmen abdecken zu können. Trotz der Entwicklung hin zum Service Provider wollen die Westfalen ihr ursprüngliches Standbein, das Projektgeschäft und damit die Systemintegration, nicht aus den Augen verlieren.

„In diesem Bereich fahren wir mittlerweile ein Konzept, bei dem wir validierte Designs aufbauen. Das muss nicht zwingend Flexpod sein, das kann auch unser hauseigener AHD Pod sein, bei dem wir die bestehende Infrastruktur wie Storage und Server nehmen und Monitoring sowie bestimmte Lösungen draufsetzen“, erklärt der Manager. „Wir versuchen also, das Systemhausgeschäft nicht rein über Handelswarenmargen und Dienstleistungen zu generieren, sondern addieren Managed Services zum klassischen Projektgeschäft hinzu. Der Kunde profitiert schlussendlich von einer ganzheitlichen Lösung.“

Acht Software-Entwickler kümmern sich bei dem IT-Dienstleister darum, die Schnittstellen der bereits vorhandenen Kundensysteme mit den neuen Lösungen kompatibel zu machen. Die AHD Managed Services bestehen aus den vier Kernelementen Service Desk, Cloud, On-Premise Services und Managed Products. Zu letzteren zählt unter anderem das Managed Backup, das auf den Systemen von Netapp basiert. Nach eigenen Angaben ist der IT-Dienstleister einer von wenigen ausgewählten Partnern in Deutschland, die als Service Provider für BaaS (Backup-as-a-Service) zertifiziert sind. Somit sind die Westfalen autorisiert, die Daten der Kunden in der eigenen AHD Cloud zu sichern. Auf diese Weise garantiert der Dienstleister Service-Qualität „Made in Germany“. Als weitere Produkte dieser Art sind derzeit AHD Managed Mobile und AHD Managed Archive in Vorbereitung.

Vom Systemhaus zum Provider

Spezialisiert auf IT-Consulting und ­validierte Lösungen im Data Center sowie Storage ist AHD einer der führenden ­Netapp-Implementierungspartner in Deutschland. Derzeit stellt AHD seinen Kunden drei eigene Hochleistungs­rechenzentren zur Verfügung. Mit Sitz in Ense und weiteren Standorten in Münster und Dortmund ist der IT-Dienstleister nicht nur in Südostwestfalen und im Ruhrgebiet tätig, sondern auch im Münster- und im Emsland. Zum Kundenstamm zählen Mittelständler aus fast jeder Branche, Hochschulen und öffentliche Einrichtungen in der Region. Seine standardisierten Produkte wie AHD Managed Services will der Provider demnächst auch über den Channel vermarkten. Dies soll über die Also Cloud-Plattform geschehen, sodass andere IT-Dienstleister die AHD-Produkte ihren Kunden unter eigenem Namen (Whitelabel) anbieten können. In Planung ist zudem auch eine Flexpod-Lösung als AHD-Produkt für den Channel.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie AHD Hellweg die Hochschule Hamm-Lippstadt versorgt.

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