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Mini-PCs für den Schreibtisch Acer Veriton N-Serie: Erstes Nettop mit integriertem DVD-Laufwerk

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / aO_redakteur / Wilfried Platten

Die Miniaturisierung treibt immer neue Blüten: Mit der neuen Veriton-N-Serie stellt Acer den ersten „Ein-Liter-Nettop“ mit eingebautem Laufwerk vor.

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(Archiv: Vogel Business Media)

Was unterscheidet ein Nettop von einem Mini-Desktop, von einem Thin Client, von einem Zero Client? Eine Glatteis-Frage, denn in der Sogwelle von Apps, Cloud Computing und Server Based Computing (SBC) verschwimmen die Grenzen umso mehr, je beliebter diese Produktkategorien werden.

Vereinfacht gesagt ist ein Nettop ein Desktop im Thin-Client-Gewand, also ein besonders kompakter Mini-Desktop. Im Fall der neuen Veriton-N-Serie von Acer beträgt das Gehäusevolumen gerade einmal ein Liter. Trotzdem ist es erstmals gelungen, in dieses weniger als ein Kilogramm wiegende Mini-Gehäuse von 210 x 210 x 53,5 Millimetern ein DVD-Laufwerk zu integrieren. Allerdings ist es nicht Standard, sondern nur optional verfügbar.

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Schreibtisch oder Display?

Das Gerät kann entweder mit dem Standfuß vertikal auf dem Schreibtisch positioniert werden, oder alternativ mit Hilfe des mitgelieferten VESA Mount-Kits fast unsichtbar an der Rückseite handelsüblicher Displays angebracht werden. Für einfaches Ein- und Ausschalten ragt die Einschalttaste dabei über den Bildschirm hinaus. Bei der Entwicklung der N-Serie standen drei Merkmale im Mittelpunkt: Leistung, Sicherheit und Effizienz.

Mit HDD oder SSD

Für die Performance sollen Prozessoren und Grafiklösungen von Intel, sowie zwei bis acht Gigabyte Arbeitsspeicher sorgen. Für die Datenspeicherung stehen Festplatten mit bis zu einem Terabyte oder SSDs mit bis zu 128 Gigabyte Kapazität bereit. An der Vorderseite besitzen die PCs einen Multi-in-1-Cardreader für die gängigen Speicherkartenformate, zwei USB-3.0-Anschlüsse sowie HD-Kopfhörer und Mikrofonbuchsen. Rückseitig sind vier USB-2.0-Ports, ein DVI-Port, ein HDMI-Out, eine serielle Schnittstelle und ein Ethernet-Port vorhanden.

Auf Nummer Sicher

Mit dem Veriton-Controlcenter, der Acer-Proshield-Security und dem Acer-Client-Manager sind auf den Modellen der N-Serie eine Reihe von professionellen Software-Lösungen vorinstalliert. Das Veriton-Controlcenter vereinfacht Routineanwendungen und bietet dem Anwender einen einfachen Zugriff auf wichtige Funktionen, um Zeit und Kosten zu sparen. Proshield Security bietet umfassende Management- und Sicherheits-Features auf einer einheitlichen Kontrolloberfläche. Und der Client-Manager erlaubt die zentrale Administration der gesamten IT-Infrastruktur: Überwachung, Einrichtung von Wartungsroutinen, Gruppen- und Zugriffsrechte sowie Aktualisierung der Soft- und Hardware – egal ob per direktem oder Fernzugriff.

Für mehr Effizienz in Produktion, Betrieb und Entsorgung seiner neuen N-Serie setzt Acer auf den Dreiklang von recycelbaren Verpackungsmaterialien, umweltverträglichen Produktionsprozessen und integrierter Energiespar-Technologie. Damit erfüllt sie internationale Richtlinien wie Energy Star 5.2, oder Epeat Gold. Ganz abgesehen davon, dass aufgrund des kompakten Formfaktors Rohstoffe und Verpackungen eingespart werden.

Zur neue Veriton-N-Serie gehören das N2620G und das N4620G. Von dem kleineren Modell unterscheidet sich das N4620G unter anderem durch den Core-i3-Prozessor , statt Celeron-CPU, und die HD-Grafik. Ab November sind sie ab einem unverbindlich empfohlenen Endkundenpreis von 356 Euro für das N2620G im Handel erhältlich.

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