Interview mit Markus Huber, PC-Spezialist aus München „Acer macht‘s den Partnern einfach“
An der Zusammenarbeit mit Acer schätzt Markus Huber, PC-Spezialist Systempartner aus München, dass die Programme des Herstellers unkompliziert und die Tools einfach zu handhaben sind.
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Herr Huber, als Händler mit Ladengeschäft konzentrieren Sie sich bei Notebooks auf die Zusammenarbeit mit Acer. Warum?
Weil die Zusammenarbeit unkompliziert ist. Das Synergy-Programm von Acer und die entsprechenden Tools ermöglichen es uns als relativ kleinem Partner, die Produkte des Herstellers auf einfache Weise zu beziehen und zu verkaufen. Die Programme anderer Anbieter sind deutlich komplexer und verursachen mehr bürokratischen Aufwand.
Letztlich sind Sie nur dann erfolgreich, wenn Sie Ihre Kunden mit den Produkten überzeugen. Können sich die Notebooks von Acer in puncto Qualität und Attraktivität gegenüber dem Wettbewerb behaupten?
Eindeutig ja. Eine Zeitlang war es etwas ruhiger um Acer, und es gab kaum Geräte, bei denen man als Händler spontan gesagt hätte: „Das muss ich mir unbedingt in den Laden stellen.“ Das hat sich aber inzwischen geändert. Nehmen Sie nur aus der aktuellen Generation die „Nitro“-Modelle. Die sind nicht nur technisch in jeder Hinsicht State-of-the-Art, sondern auch vom Design her sehr ansprechend gestaltet.
Die Acer-Verantwortlichen betonen, mit dem neuen „Synergy“-Programm, das vor rund einem Jahr gelauncht wurde, habe sich die Profitabilität für den Fachhandel verbessert. Können Sie das bestätigen?
Ja, das ist so. Bei den Konditionen von Acer können wir mit unseren Ladenpreisen durchaus mit den Preisen im Internet konkurrieren, wobei uns immer noch eine angemessene Marge bleibt. Davon wird man zwar nicht reich. Bei uns steht aber ohnehin nicht das Produktgeschäft im Vordergrund, sondern die Dienstleistungen, die sich zusammen mit dem Rechner verkaufen lassen. Mittlerweile machen wir mehr Geschäft mit Services als mit Produkten. Das war früher umgekehrt.
Welche Services bieten Sie an? Und inwiefern adressieren Sie damit gewerbliche Endkunden?
Als PC-Spezialist Systempartner erbringen wir ein breites Spektrum an Dienstleistungen, wie die Einrichtung und Konfiguration von Rechnern, die Übernahme und Sicherung von Daten, die Installation von System-Software und Anwendungen, den Einbau von Komponenten, die Einrichtung von WLANs sowie Wartung und Reparatur. Unser technischer Außendienst fährt dazu auch zum Kunden. Bei unseren gewerblichen Kunden handelt es sich durchweg um kleine Unternehmen mit bis zu circa 15 Mitarbeitern.
Bei Notebooks wird zwischen Consumer- und Business-Modellen differenziert. Ergibt diese Unterscheidung überhaupt noch Sinn?
Aus meiner Sicht nicht. Der einzige relevante Unterschied ist, ob als Betriebssystem eine Professional- oder eine Home-Edition auf dem Gerät installiert ist. Die Unterscheidung zwischen Consumer- und Business-Notebooks hat sich irgendwann mal ein Produktmanager ausgedacht. Im Tagesgeschäft ist sie aber kaum von Belang. Wir verkaufen zu 60 Prozent an Privatkunden und zu 40 Prozent an gewerbliche Kunden. Worum es sich im Einzelfall handelt, sehen wir oft erst daran, auf wessen Namen wir letztendlich die Rechnung ausstellen sollen.
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