ProArt Display 6K PA32QCV 6K-Monitor für verhältnismäßig wenig Geld

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Einen Preis von 1.700 Euro (UVP) ruft Asus für den ProArt PA32QCV mit 6K-Auflösung auf. Damit ist der Monitor deutlich günstiger als das Apple Pro Display XDR mit ebenfalls 6.016 x 3.384 Pixel. Der Asus-Monitor verfügt zudem über zwei Thunderbolt-4-Ports.

Das 6K-Panel des ProArt Display 6K PA32QCV bietet bei 31,5-Zoll-Bilddiagonale eine Auflösung von 6.016 x 3.384 Bildpunkten und eine Pixeldichte von 218 ppi, die der von gedruckten Zeitschriften nahekommt.(Bild:  楊又嘉;Corax Yang;coraxyang@gmail.com)
Das 6K-Panel des ProArt Display 6K PA32QCV bietet bei 31,5-Zoll-Bilddiagonale eine Auflösung von 6.016 x 3.384 Bildpunkten und eine Pixeldichte von 218 ppi, die der von gedruckten Zeitschriften nahekommt.
(Bild: 楊又嘉;Corax Yang;coraxyang@gmail.com)

Bislang gab es mit dem Apple Pro Display XDR nur ein 32-Zoll-Display mit 6K-Auflösung auf dem Markt. Nun kommt das ProArt Display 6K PA32QCV von Asus hinzu, mit einem deutlich niedrigeren Preis von 1.700 Euro (UVP) statt dar 5.499 Euro, die Apple für das Pro Display XDR aufruft. Kunden mit Mac-Rechnern will Asus mit dem 6K-Monitor auch ganz explizit ansprechen und hat den PA32QCV daher mit Funktionen speziell für MacOS ausgestattet.

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6K-Auflösung auf 31,5 Zoll

Das 31,5-Zoll-IPS-Panel im ProArt PA32QCV liefert eine Auflösung von 6.016 x 3.384 Bildpunkten und damit 218 Pixel pro Zoll (ppi). Das ist nicht mehr weit entfernt von den 300 dpi bei gedruckten Magazinen. Die Monitore mit 10-Bit-Panel werden laut dem Hersteller zudem individuell im Werk vorkalibriert. Daher erreicht es eine Farbgenauigkeit von Delta E<2 und ist Calman-verifiziert. Der sRGB- und der Rec.709-Farbraum werden zu 100 Prozent abgedeckt, der für die Filmproduktion relevante DCI-P3-Farbraum zu 98 Prozent. Das Panel ist mit einer blendfreien, reflexionsarmen Beschichtung versehen, die Asus als LuxPixel-Technologie bezeichnet. Sie soll für einen papierähnlichen Bildschirmeffekt sorgen. Für eine gleichmäßige Helligkeit und eine exakte Farbdarstellung in jeder Umgebung sind ein Hintergrundlicht-Sensor und ein Umgebungslicht-Sensor zuständig. Der Hintergrundlicht-Sensor gleicht Abweichungen der Helligkeit beim Einschalten des Displays aus und erlaubt so ein sofortiges Arbeiten.

Für die Arbeit an Apple-Rechnern hat Asus eine neue M-Modell-P3-Farbvoreinstellung implementiert, die eine konsistente Farbdarstellung zu den Displays von MacBooks herstellt. Das DisplayWidget Center ist nun für MacOS ab Version 12 verfügbbar und ermöglicht die Steuerung aller ProArt-Monitore vom Mac aus.

Der große Unterschied zu Apples kostspieligen 6K-Display liegt in der Hintergrundbeleuchtung: Im Pro Display XDR ist ein Mini-LED-Backlight mit 576 lokalen Dimmzonen und 1.600 cd/m² HDR-Spitzenhelligkeit eingebaut, während Asus ein herkömmliches LED-Backlight mit 600 cd/m² Spitzenhelligkeit für VESA DisplayHDR 600 und 400 cd/m² ohne HDR.

Thunderbolt 4 und KVM-Switch

Der Asus-Monitor bietet gleich zwei Thunderbolt-4-Ports mit Daisy-Chaining-Funktion und biszu 96 Watt Stromversorgung für angeschlossenen Notebooks. Zusätzlich bietet der PA32QCV einen HDMI-2.1-Eingang und einen DisplayPort 1.4 sowie einen integrierten USB-Hub. Der dient für den Anschluss von Maus und Keyboard, bei Verwendung des integrierten automatischen KVM-Switch, für das Umschalten zwischen zwei angeschlossenen Rechnern. Der Standfuß bietet eine Höhenverstellung um 130 mm für die optimale Anpassung an die Sitzposition.

Das Asus ProArt Display 6K PA32QCV ist ab sofort verfügbar.

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