Schneider Electric: All-In-One-Datacenter-Modul mit integrierter Immersionskühlung 20-Fuß-Container fasst IT-Lasten mit bis zu 60 Kilowatt

Redakteur: Ulrike Ostler

Schneider Electric stellt ein Datacenter-Modul mit integrierter Immersionskühlung vor. Grundlage sind 20-Fuß-ISO-Standardcontainer, die vom Distributor Avnet vorgefertigt und mit einer Tauchkühlung auf Chassis-Ebene vom Liquid-Cooling-Spezialisten Iceotope ausgestattet werden.

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Flüssigkeitskühlung ermöglicht die doppelte IT-Kapazität und über 50 Prozent Effizienzsteigerung im Vergleich zur äquivalenten luftgekühlten modularen Lösung. Dieses Design unterstützt die Iceotope-Technik.
Flüssigkeitskühlung ermöglicht die doppelte IT-Kapazität und über 50 Prozent Effizienzsteigerung im Vergleich zur äquivalenten luftgekühlten modularen Lösung. Dieses Design unterstützt die Iceotope-Technik.
(Bild: Schneider Electric)

Das Infrastrukturmodul ermöglicht die zuverlässige Bereitstellung von CPU- und GPU-intensiven High-Performance-Computing-Anwendungen innerhalb von rauen Umgebungen, an dezentralen IT-Standorten und in Rechenzentren. Die Einsatzbereiche reichen dabei von der industriellen Fertigung über die Automobilproduktion bis hin zu Anwendungen für Telekommunikation, Militär, Bergbau sowie Öl und Gas.

Untergebracht in einem 20-Fuß-ISO-Standardcontainer, bietet das All-in-One-Konzept Platz für eine IT-Last von bis zu 60 Kilowatt. Aber es sind auch kundenspezifische Lösungen möglich, die eine maximale IT-Kapazität von bis zu 336 kW unterstützen können.

Das Container-Modul umfasst neben der Kühlung auch eine Schneider Electric „Galaxy VS“-3-Phasen-USV von Schneider Electric mit 80 kW Leistung sowie Brandschutz, voll integrierte Wärmeabfuhr und eine redundante Kühlung. Das Monitoring mithilfe von „Ecostruxure IT“ des Anbieters ermöglicht zudem eine einfach zu realisierende Fernüberwachung von IT-Komponenten und physikalischer Infrastruktur.

Als Teil der modularen Ecostruxure-Datacenter-Produktserie ermöglicht das flüssigkeitsgekühlte Fertigmodul die Planung, den Bau und die Installation neuer Rechenzentrumskapazitäten in einem Bruchteil der Zeit, die klassische Datacenter-Lösungen für eine Projektumsetzung benötigen. Alle Komponenten werden bereits werkseitig installiert und getestet, um vom ersten Tag an einen zuverlässigen und effizienten IT-Betrieb sicherzustellen.

Erhöhte Verfügbarkeit und Effizienz durch Präzisions-Tauchkühlung auf Chassis-Ebene

Der Einsatz von Systemen mit Immersionskühlung reduziert den Bedarf an Luftaufbereitungsanlagen, vereinfacht die Kühlungsinfrastruktur und eliminiert den Bedarf an zusätzlichen Lüftern. Dies hat den doppelten Effekt, dass sowohl der Energieverbrauch der Infrastruktur gesenkt wird, gleichzeitig aber mehr Energie für die IT-Last zur Verfügung steht.

So arbeitet das Produkt mit einem hohen Effizienzgrad beziehungsweise kann mit einem niedrigen PUE-Wert von circa 1,15 aufwarten. Je nach Standortbedingungen sind auch PUE-Werte von nur 1,03 realisierbar. Durch den Wegfall an elektromechanischen Komponenten, die regelmäßig aufgerüstet und ausgetauscht werden müssen, wird zudem auch der Wartungs- und Serviceaufwand reduziert.

Dank der im „Netshelter“-Rack von Schneider Electric integrierten „Ku:l 2“-Servergehäuse von Iceotope wird das IT-Equipment vollständig von der Umgebung isoliert. Dadurch erhalten Server-, Speicher- und Netzwerkkomponenten eine zusätzliche physikalische Sicherheitsebene, die sicher vor Staub, Gasdiffusion und Feuchtigkeit schützt.

Für Zuverlässigkeit und IT-Sichtbarkeit im Remote-Bereich bietet die Anlage

  • Proaktive Überwachung und Verwaltung mit „Ecostruxure IT Expert“, der eine Software für das Datacenter Infrastructure Management (DCIM) von Schneider Electric für Edge, verteilte IT und Rechenzentren
  • Monitoring mithilfe von „Ecostruxure Asset Advisor“, einem Cloud-basierten Remote-Monitoring-Service zur Überwachung, zur Problembeseitigung und -verfolgung.
  • Out-of-Band-Management (OOBM) über „Avnet Maaxboard“ mit „Redfish“-konformer API zur Verwaltung der IT-Ausstattung. Das funktioniert auch, wenn die Server ausgeschaltet sind oder nicht mehr reagieren.

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