Alles begann auf dem Bauernhof Zum 20. Geburtstag gibt es Aktionen bei Komsa

Redakteur: Sarah Gandorfer

Komsa wird 20 Jahre alt. Von einem Unternehmen, dessen erstes Firmengebäude ein Bauernhof war, hat sich der Distributor und Dienstleister mittlerweile zu einem der größten sächsischen Arbeitgeber gemausert.

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Komsa-Gründer Gunnar Grosse trifft den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder auf dem CeBIT-Stand 2004.
Komsa-Gründer Gunnar Grosse trifft den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder auf dem CeBIT-Stand 2004.

Zusammen mit Jürgen Unger, Jürgen Fuchs und Norbert Hanussek gründete der gebürtige Schwede Gunnar Grosse 1992 Komsa. Der erste Firmensitz war ein Bauernhof. Grosse und seine Mitgründer hatten bereits früh das Potenzial des aufkeimenden Mobilfunkmarktes erkannt. Dank seiner schwedischen Wurzeln und guter Kontakte gelang es Grosse, einen Vertrag mit dem Telekommunikationsanbieter Ericsson zu schließen. Damit begann Komsa langsam ein bundesweites Händlernetz für den Vertrieb von Mobiltelefonen aufzubauen. Dabei wurde das Distributionsgeschäft sukzessive vergrößert.

Ausbau wo möglich

Heute hat Komsa alle namhaften Hersteller und Netzbetreiber im Bereich Telekommunikation im Portfolio. Doch mit dem reinen Boxen-Schieben begnügt sich der Sachse nicht. In Hartmannsdorf hat man sich auf passgenau Dienstleistungen für die ITK-Branche wie Reparaturen, Warenwirtschaft, Lagermanagement, Produktveredelung und Customizing spezialisiert. Weitere Ausbaumöglichkeiten der Angebotspalette werden nie aus dem Blick verloren oder wie Grosse es formuliert: „Die große Entwicklung beginnt erst jetzt! Die Veränderungsgeschwindigkeit ist heute viel höher als früher. Das bringt neue Herausforderungen mit sich und führt gleichzeitig zu innovativen Lösungen.“

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Im Laufe der Zeit entstanden immer mehr Arbeitsplätze und Komsa entwickelte sich zu einem attraktiven Arbeitgeber in Sachsen. Heute sind über 1.300 Mitarbeiter, davon allein über 1.000 am Standort in Hartmannsdorf, für die KOMSA-Gruppe tätig. Sie erwirtschafteten für das Geschäftsjahr 2010/2011 einen Umsatz von 725 Millionen Euro. Zur Unternehmensgruppe gehören inzwischen zehn Tochterunternehmen, darunter die Fachhandelskooperation Aetka, der Reparaturdienstleister W-support.com, der Automotive-Spezialist Noritel, Komsa Polska sowie Komsa Systems.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über das soziale Engagement von Komsa und was der Distributor anlässlich des Jubiläums für seine Händler plant.

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