Heidelpay kooperiert mit Hanseatischer Inkasso Treuhand und Telego Zahlungsausfälle bei Lastschriftverfahren und Rechnungen absichern
Die Anonymität im eCommerce scheint manche Käufer einzuladen, Zahlungen hinauszuzögern. Wer jedoch ausschließlich Bezahlung per Vorkasse anbietet, verprellt Neukunden. Der Online-Payment-Lösungsanbieter Heidelpay hat deshalb eine Zahlungssicherung für Lastschriftverfahren eingeführt. Die Absicherung von Rechnungen soll folgen.
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Um Störungen beim Bezahlen per Rechnung oder Lastschrift entgegenzuwirken, hat der Payment-Serviceanbieter Heidelpay eine Kooperation mit Telego und der Hanseatischen Inkasso-Treuhand (HIT) geschlossen. Gemeinsam mit diesen Unternehmen bietet Heidelpay ab sofort eine Zahlungssicherung für das elektronische Lastschriftverfahren an. In Kürze soll das Angebot auf den Rechnungskauf ausgeweitet werden.
Zur Absicherung kann der Händler vor Abschluss der Transaktion einen Check über das Portal Creditpass – eine Plattform von Telego – durchführen, um die Bonität des Kunden prüfen zu lassen. Creditpass bündelt Informationen mehrerer Auskunfteien, beispielsweise Accumio, Bürgel, CEG oder Schufa.
Wird der Kunde dabei als zahlungsfähig eingestuft, erhält der Händler einen Sicherungsschein. Kommt es anschließend trotz positiver Prognose zu einer Rücklastschrift, kann der Händler die Forderung zusammen mit seinen schriftlichen Unterlagen beim Inkasso-Unternehmen HIT einreichen. Dieses prüft, ob der Kauf tatsächlich bei Creditpass abgesichert wurde. Wenn ja, erhält der Händler von HIT neben seiner Hauptforderung auch die Rücklastschrift-Gebühren überwiesen.
Die Preise für die Zahlungssicherung sind projektabhängig, variieren beispielsweise je nach Rücklastschrift-Quote des Händlers. Durchschnittlich werden 2,5 Prozent des Transaktions-Umsatzes plus 1,25 Euro je Sicherungsschein fällig.
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