Wilma wird die Kommunikation der Partner und Kunden verändern. Die KI-Assistentin soll wie auch eine konsequente Channel-First-Strategie Wildix zu mehr Wachstum verhelfen. Dazu hat sich der UC-Anbieter auf den Partnertagen in Zürich bekannt.
Zu den Wildix-Partnertagen sind rund 70 Partner nach Zürich gekommen.
(Bild: Lukas Ullmann/Wildix)
Wilma hat naturgemäß zwar nur virtuell beim Wildix-Partnertag teilgenommen. Eine der Hauptrollen hat sie aber dennoch gespielt. Schließlich ist die neue KI-Agentin Wilma in allen Wildix-Plattformen integriert und verfügbar. Sie soll nicht nur die Unternehmenskommunikation der Kunden neu definieren, sondern Wildix auch mehr Wachstum bescheren.
Mehr Wildix-Partner
Auf den Partnertagen in Zürich präsentierte das Unternehmen außerdem Erfolge: In vier Jahren konnten 92 neue Partner gewonnen werden. Mehr als die Hälfte davon kommt aus Deutschland, 32 aus der Schweiz und neun aus Österreich. Und rund 70 Partner haben die Chance genutzt, sich auf den Partnertagen über neue Produkte und Funktionen zu informieren und sich zu vernetzen.
In seiner Ansprache bekräftigt Björn Frischknecht, Country Leader DACH bei Wildix, dass Wachstum keine Option sei, sondern lebensnotwendig – nicht nur für den Anbieter von Unified Communications as a Service (UCaaS) selbst, sondern auch für die Partner. Im vergangenen Jahr sei das durchaus geglückt. So sei etwa in Deutschland die Zahl der Cloud-User sogar mit einem Plus von 35 Prozent (im Vorjahresvergleich) überdurchschnittlich gewachsen – im globalen Durchschnitt waren es 27 Prozent.
Dabei unterstreicht Frischknecht die Strategie: „Wildix ist und bleibt Channel-first und Channel-only.“ Selbst bei großen Projekten arbeitet das Unternehmen ausschließlich über Partner. Eine direkte Kundenansprache würde massive Teamvergrößerungen und Kostensteigerungen bedeuten.
Die meisten Kunden nutzen immer noch die klassischen UC-Funktionen. Sie gehen gar nicht weiter und wissen gar nicht, welche Funktionen noch verfügbar sind.
Björn Frischknecht, Country Leader DACH bei Wildix
Dabei appelliert der DACH-Chef zu mehr Cross- und Upselling. In dem gesättigten UC-Markt sollten Partner bestehenden Kunden die vielfältigen Funktionen der UC-Lösung näherbringen. „Die meisten Kunden nutzen immer noch die klassischen UC-Funktionen. Sie gehen gar nicht weiter und wissen gar nicht, welche Funktionen noch verfügbar sind“, gibt Frischknecht zu bedenken. Jede ungenutzte Funktion bedeute auch Umsatzverlust und geringe Kundenbindung.
Und da kommt Wilma ins Spiel. Die von Wildix entwickelte KI-Agentin basiert auf firmeneigenen KI-Frameworks. Integriert in die gesamte Wildix-Lösungssuite, unterstützt Wilma Mitarbeiter im Arbeitsalltag. Im Kundenservice zum Beispiel hört sie zu, versteht den Kontext, entscheidet über die nächsten Schritte und hilft etwa bei Terminvereinbarungen. Wilma kann aber auch Meetings zusammenfassen oder Systeme überwachen.
Dabei soll es für Partner besonders einfach sein, Wilma bei Kunden zu integrieren. In wenigen Minuten könne sie über ein No-Code-Studio bereitgestellt oder über offene APIs skaliert werden. Zudem fügt sich die KI-Assistentin nahtlos in die unterschiedlichsten Unternehmensumgebungen ein. Wilma AI lässt sich darüber hinaus in CRM‑Systeme wie Salesforce, HubSpot oder Microsoft Dynamics integrieren. Eine automatisierte Prozessabwicklung in unterschiedlichen Unternehmensbereichen ist dadurch gewährleistet. Über APIs könnten auch andere CRM‑Systeme integriert werden. Ohne großen Aufwand sei KI so auch für Vertrieb oder Marketing einsetzbar.
Dabei positioniert sich das Unternehmen bewusst als „Team aus Machern, Tüftlern und Spinnern“ und setzt auf Nähe, Menschlichkeit und Vertrauen. Das sei ein wichtiges Differenzierungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz der Großkonzerne. Für einen schnellen Austausch mit den Partnern stünden Ansprechpartner zur Verfügung, die selbst die ungewöhnlichsten Projekte unterstützen und bei der Umsetzung helfen.
Entscheidend für Partner und Unternehmenskunden sei ferner, dass agentenbasierte KI-Lösungen wie Wilma AI auf Datenkonformität und -sicherheit ausgelegt seien und einen DSGVO-konformen Betrieb erlauben. Unternehmen und Kundendaten seien jederzeit geschützt, unterstreichen die Verantwortlichen bei Wildix. Schließlich sind die Produkte des UCaaS-Spezialist mit Sitz im estnischen Tallinn „Secure by design“. Und die Rechenzentren des europäischen Lösungsanbieters sind ISO-zertifiziert.
Möglichkeiten, mit Wildix zu wachsen und den Kunden eigene Projekte anzubieten, gibt es laut dem UCaaS-Anbieter viele. Wie die aussehen könnten, haben Partner auf dem Partnertag präsentiert. Zudem wurden erfolgreiche Partner ausgezeichnet. Und im Rahmen einer KI-Challenge hat Wildix innovative KI-Lösungen prämiert.
Die richtigen Partner jedenfalls habe das Unternehmen bereits an Bord ebenso wie die richtigen Produkte. Wachstumsmöglichkeiten gebe es für die bestehenden Partner vor allem durch Value Selling, ist Frischknecht überzeugt. Unterstützung dafür bietet unter anderem die Sales Academy. Mit neuen Kompetenzen ausgestattet sollen Partner ihren Kunden zum Beispiel KI-Innovationen schneller anbieten und implementieren.
Stand: 08.12.2025
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