ITK-Trends 2023 Wie werden wir in Zukunft arbeiten?

Von David Binnig

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Zum Jahresende stellt der dänische Hersteller Jabra fünf Zukunftstrends für die Arbeitswelt im Jahr 2023 vor. Neben dem smarten Einsatz technologischer Lösungen steht dort auch die mentale Gesundheit der Mitarbeitenden im Fokus.

Ortsunabhängiges Arbeiten schafft neue Dynamiken innerhalb von Unternehmen. (Bild:  Jabra)
Ortsunabhängiges Arbeiten schafft neue Dynamiken innerhalb von Unternehmen.
(Bild: Jabra)

Das Jahr 2023 klopft an. Auch wenn viele den anstehenden Jahreswechsel dazu nutzen werden, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, so blicken wohl nicht weniger gespannt gen Zukunft. Denn die Arbeitswelt befindet sich im stetigen Wandel. Was heute noch als das neue Normal galt, mag morgen schon wieder Schnee von gestern sein. Jabra, Hersteller für Audio-, Video- und Collaboration-Lösungen, prognostiziert fünf Trends, die den Arbeitsalltag im Jahr 2023 nachhaltig prägen werden.

1. Das Metaverse wird im Jahr 2023 noch keine Rolle spielen, aber…

Das Metaverse gilt als eines der spannendsten technologischen Innovationen der nächsten Jahre. Jedoch steckt das Vorhaben immer noch in den Kinderschuhen. Welche Unternehmen und Geschäftsmodelle dort künftig das Rennen machen ist aktuell ebenso ungeklärt.

Nach Jabra bleibt deshalb für fast alle Beschäftigten im Jahr 2023 das Arbeiten im Metaverse noch ein Wunschdenken. Dennoch zeichnet sich schon heute ab, dass Unternehmen im kommenden Jahr ihre Herangehensweise an hybride Arbeit optimieren und verfeinern werden. Gleichzeitig deuten mittel- bis langfristig alle Indikatoren auf eine durch das Metaverse gestützte Arbeitsumgebung hin. Unternehmen sollten diese Entwicklung also auf dem Radar haben.

2. Die Fluktuation von Mitarbeitenden nimmt ab

Bei der Fluktuation von Personal innerhalb von Unternehmen prognostiziert Jabra eine Kehrtwende. Vielmehr ist zu erwarten, dass sich der Trend im kommenden, wirtschaftlich unsicheren Jahr 2023 weiter stabilisieren wird. Allerdings ist der Verbleib im Unternehmen noch lange nicht gleichzusetzen mit einer hohen Motivation der Mitarbeitenden.

Um den jahrelangen Trend sinkenden Engagements auf Seiten der Belegschaft umzukehren, müssen Führungskräfte mehr Anerkennung zeigen. Vorgesetzte sollten die finanziellen Herausforderungen berücksichtigen, denen sich vor allem die junge Generation gegenübersieht, und die sich verändernde Rolle, die Arbeit im Leben der Menschen spielt. Vor diesem Hintergrund sind Manager gut beraten, vor allem die gute Arbeit ihrer Mitarbeitenden im Blick zu haben und zu würdigen.

3. Digitale Benefits werden wichtiger

Auch in Zeiten virtueller Arbeit muss die persönliche und berufliche Entwicklung gefördert werden. Für Jabra bedeutet dies, dass Technologie, die für die Arbeit eingesetzt wird, auch die Art und Weise beeinflusst, wie sich Beschäftigte als Fachleute und als Menschen entwickeln. Es ist davon auszugehen, dass Unternehmen im kommenden Jahr verstärkt digitale Benefits wie Online-Kurse, App-Abonnements zur Förderung der psychischen Gesundheit und Technologien für die professionelle Zusammenarbeit in ihre Kultur integrieren werden, um das Arbeitserlebnis für alle zu verbessern.

4. Der Wandel zum Superbüro

Das Büro als zentraler Ort der Arbeit wurde in den beiden vergangenen Jahren existenziell in Frage gestellt. Eine wichtige Erkenntnis: Büroräume müssen fortan die berufliche und zwischenmenschliche Zusammenarbeit im Vergleich zur Arbeit von zu Hause aus verbessern. Im Jahr 2023 wird es laut Jabra deshalb eine Verlagerung von aufgabenorientierten zu interaktionsorientierten Arbeitsräumen geben. Das bedeutet, dass Immobilienflächen abgebaut werden zugunsten von konzentrierteren und zweckmäßigeren Büros mit Technologien, die es den Menschen ermöglichen, authentische Interaktionen mit allen Mitarbeitenden zu erleben – egal, von wo sie arbeiten.

5. Mentale Gesundheit als Priorität

Angesichts der sich abzeichnenden Rezession und der nachlassenden Verbrauchernachfrage erwarten viele Unternehmen 2023 ein kritisches Jahr. Neben der Ertragslage der Unternehmen belastet auch die makroökonomische Unsicherheit die psychische Gesundheit der einzelnen Mitarbeitenden.

Wenn Unternehmen diesem Sturm gemeinschaftlich trotzen wollen, müssen Führungskräfte laut Jabra proaktiv Maßnahmen ergreifen, um gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden gestärkt aus dem kommenden Jahr hervorzugehen. Mit den richtigen digitalen Tools und der passenden Strategie können Unternehmen eine gemeinschaftliche Kultur erschaffen, die motiviert langfristig Teil des Unternehmens zu sein.

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