Generalüberholung der Netzwerkinfrastruktur in nur zwölf Wochen

Wie ein Pharmakonzern auf VoIP umstellt

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Umstellung mit Folgen

Elmar Bistricky, Leiter der IT-Abteilung in Dübendorf, ging die Umrüstung konsequent an. Lediglich zwei Switches 5500G von 3Com sorgen als Backbone dafür, dass die Daten schnell und ausfallsicher zwischen Vertrieb, Customer Service, Marketing und anderen Abteilungen hin- und hergeschickt werden können. Die weitere Verteilung der Signale übernehmen insgesamt vier Switches 4500. Für den mobilen Zugriff steuert ein WLAN Switch WX1200 sechs WLAN Managed Access Points 2750. Diese decken auf unterschiedlichen Kanälen die Meeting-Räume und die Verwaltung von Nycomed ab.

Die Switches stellen auch die entsprechende Bandbreite für die Telekommunikation zur Verfügung. Drei virtuelle Netze (VLANs) arbeiten in Dübendorf auf der gleichen Hardware. Eines ist ausschließlich für die Datenübertragungen der Nycomed-Abteilungen zuständig. Ein zweites wickelt die komplette VoIP-Kommunikation ab, und ein drittes wird Gästen zur Verfügung gestellt, die sich mit einem Notebook schnell ins Internet einloggen wollen. Überschneidungen sind damit ausgeschlossen, und selbst bei größtem Datenbetrieb ist die Funktion der Telefondienstleistung garantiert. Über CTI kommt die Adressdatenbank ins Outlook. Der Unified-Messaging-Server integriert zudem Fax, SMS und Voice, sodass alles in einer Mailbox zu finden ist.

Schlagkräftiges Team

Als Implementierungspartner wählte die Nycomed Pharma AG den Netzwerk- und Telekommunikationsdienstleister Com Up. Referenzen, Verfügbarkeit der Spezialisten, das angebotene Support-Modell, aber auch der „gute Draht“ zwischen den beteiligten Personen gaben den Ausschlag, die Umstrukturierung des Netzwerkes gemeinsam anzugehen.

Gerade einmal zwölf Wochen vergingen von dem Zuschlag für Com Up und 3Com bis zum produktiven Einsatz des neuen Netzwerks – und das, obwohl die eine oder andere Hürde zu meistern war. Dabei zeigten sich Com Up und 3Com als verlässliche Partner. Der Support stand jederzeit schnell zur Seite. Veränderungen, die nach dem Kick Off gewünscht wurden, sind „on the fly“ berücksichtigt und realisiert worden.

Als schwierigste Herausforderung erwies sich im Nachhinein ein Fehler, der nur unter bestimmten Bedingungen in bestimmten Konfigurationen auftreten kann. Die VoIP-Apparate klingelten zwar, es wurde aber beim Abheben keine Verbindung aufgebaut. Sowohl 3Com als auch Com Up ließen jedoch nicht locker, bevor der Fehler gefunden war. Seitdem laufen Telefonie und Netzwerk stabil und fehlerfrei.

Lesen Sie weiter, welche Erfahrungen der Administrator und die Mitarbeiter aus dem Projekt mitnehmen konnten.

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