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Mike R. Rüschenbaum, Geschäftsführer Lexmark

Lexmark akzeptiert den vorliegenden Kompromiss und wird diesem Vertrag beitreten. Mit den im Vertrag ausgehandelten und jetzt definierten Abgabenhöhen besteht nun endlich Planungssicherheit – sowohl für Hersteller, als auch für den Fachhandel und die Endverbraucher. Wir erwarten, dass die Preise für Drucker und Multifunktionsgeräte sich in Deutschland dadurch erhöhen werden. Auch eine Preiserhöhung von Lexmark-Druckern und -Multifunktionsgeräten wird daher unvermeidlich sein. Lexmark wird die Preiserhöhung so schnell wie möglich umsetzen und wie vom Gesetzgeber gefordert, an die erste Handelsstufe weitergeben. Wir gehen davon aus, dass der Fachhandel der Intention des Gesetzgebers folgt und die zusätzlichen Abgaben an den privaten und gewerblichen Endkunden weitergegeben wird. Mit Blick auf den Fachhandel planen wir, die Urheberrechtsabgabe entsprechend auszuweisen und unsere unverbindlichen Preisempfehlungen anzupassen. Damit stellen wir sicher, dass die Fachhandelsmarge bei Lexmark-Produkten unverändert attraktiv bleibt.
Reinhold Schlierkamp, Geschäftsführer Kyocera Mita

Wir begrüßen natürlich, dass jetzt eine Einigung erreicht wurde, halten die Regelung aber nach wie vor für verbesserungsbedürftig. Gerade professionelle Office-Drucker, die Kyocera vermarktet, werden überwiegend für den Ausdruck von nicht urheberrechtlich geschützten Dokumenten genutzt. Wir hätten uns im Interesse unserer Kunden niedrigere Abgaben gewünscht. Die Hersteller müssen die Abgaben per Gesetz an die Verbraucher weitergeben. Prozentual betrachtet sind die Business-Drucker jedoch weniger stark von den Abgaben betroffen als die kleineren Home-Office-Systeme.
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