Wer ist TIM?

Von Michael Hase 2 min Lesedauer

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TIM ist ein Value Added Distributor (VAD) mit Sitz in Wiesbaden. Das Unternehmen fokussiert sich auf Technologien für Rechenzentren, wobei ein Schwerpunkt auf dem Secure Hybrid Datacenter liegt.

Grundlagenwissen zum IT-Business(Bild:  © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)
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Der deutsche Distributionsmarkt wird von internationalen Konzernen dominiert. Nichtsdestotrotz behaupten sich nach wie vor einige nationale Player. Einer von ihnen ist TIM, ein Value Added Distributor (VAD) mit Sitz in Wiesbaden. Das Unternehmen fokussiert sich auf Technologien für Rechenzentren. Eine Stärke der Hessen liegt traditionell bei Backup-Software und Storage-Systemen. Zu ihrem Portfolio gehören aber auch Server, Netzwerkkomponenten, hyperkonvergente Systeme, IT-Security-Produkte und Cloud-Angebote. Im zuletzt abgeschlossenen Fiskaljahr, das am 20. April 2023 endete, erzielte TIM einen Umsatz von 873 Millionen Euro, ein Plus von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der VAD wurde im Jahr 1985 gegründet und ist bis heute eine inhabergeführte Gesellschaft. Die Namensgleichheit mit dem Mailänder Konzern TIM, dem größten Telekommunikationsanbieter Italiens, ist rein zufällig. Gründer des hessischen Distributors ist Gerd Henneveld, der 35 Jahre lang als CEO an der Spitze des Unternehmens stand. Zum 1. Mai 2020 übergab er die Führung an seinen Sohn Tim, der 2012 in den Vorstand von TIM eingetreten war. Gerd Henneveld ist weiterhin als Finanzvorstand aktiv. Drittes Vorstandsmitglied ist Jörg Eilenstein, der dem Führungsgremium seit 2000 angehört.

Die Gleichheit des Vornamens von Tim Henneveld und des Firmennamens ist hingegen kein Zufall. Als Vater Gerd in den 80er-Jahren das Startup gründete, das Innovationen aus dem Silicon Valley nach Deutschland importieren sollte, ließ er sich beim Branding vom Namen seines Sohnes inspirieren. So kam er auf die Bezeichnung „TIM Technology Import und Marketing für Büroelectronic“.

Erweiterung des Horizonts

Konzentrierte sich der Distributor anfangs auf Backup, so dehnte er den Fokus um die Jahrtausendwende auf Storage und Data Management aus. Um das Jahr 2013 erweiterte TIM den thematischen Horizont noch einmal auf Datacenter-Technologien, was in letzter Konsequenz dazu führte, dass sich das Unternehmen inzwischen auch mit IT-Sicherheit befasst. Es positioniert sich heute als Spezialist für das Secure Hybrid Datacenter.

Zum Portfolio von TIM gehören Technologien von Anbietern wie Arcserve, Cohesity, Commvault, Dell, Lenovo, NetApp, Nutanix, Plusserver, Proofpoint, Rubrik und Sophos. Neben der Bereitstellung von Produkten bietet der VAD seinen Partnern auch ein breites Spektrum an Dienstleistungen an, zu denen technische und vertriebliche Beratung, Konfigurations- und Integrationsservices sowie Schulungen gehören. Anspruch von TIM ist es, Systemhäusern und MSP maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die auf die spezifischen Anforderungen von deren Endkunden zugeschnitten sind.

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