Suchen

Definition Was ist ein Bildsensor?

Autor / Redakteur: Mandarina / Sylvia Lösel

Mit einem Bildsensor können zweidimensionale Bilder erzeugt werden. Dies kann sowohl mechanisch als auch elektronisch umgesetzt werden. Nötige Voraussetzungen hierfür sind Licht und die Nutzung der Halbleitertechnologie.

Firmen zum Thema

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business
(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Ein Bildsensor ist für zahlreiche Anwendungsgebiete nutzbar. Dazu zählen unter anderem:

  • Farbbildkameras
  • Wärmebildkameras
  • Röntgenapparate
  • Lichtmikroskope

Einen besonderen Stellenwert haben Bildsensoren in der Digitalfotografie.

Der Bildsensor in der digitalen Fotografie

Um unterschiedliche Bildformate für den jeweiligen Einsatzzweck verwirklichen zu können, werden diverse Größen verwendet. So ist es wichtig, ob es sich bei den geplanten Bildern um Vollformat oder Mittelformat handeln soll. Je nach Wahl gibt es unterschiedliche passende Bildsensoren, die ihrerseits wieder einen großen Einfluss auf die Bildqualität haben, die dann erzielbar ist.

Format und Bilddiagonale im direkten Zusammenhang

Formate sind mit der Bilddiagonale in signifikanter Verbindung. So ist das Vollformat FX mit einer Bilddiagonale von etwas mehr als 43 mm verbunden, APS-C oder auch DX mit einer Bilddiagonale, die zwischen 27 und 28 mm angesiedelt ist und Micro Four Thirds mit einer Bilddiagonale im Bereich von rund 53 mm. Wichtig ist in dem Zusammenhang, dass diese Zollangaben nicht mit den klassischen Zollmaßen verwechselt werden, sondern als technische Daten mit der Bildaufnahmeröhre zusammenhängen.

Die Formate im kompakten Überblick

FX, APS-C und Micro Four Thirds sind für den Laien oft verwirrende Bezeichnungen. Tatsächlich bilden sie aber nur die Geschichte der Bildaufnahmen mit einem Bildsensor ab oder sind bestimmten Herstellern zuzuordnen. FX ist das Kürzel für einen Bildsensor, mit dem Digitalkameras das typische Kleinbildformat erstellen. APS bedeutet Advanced Photo System und soll die Hochwertigkeit der Bildaufnahmen in der Bezeichnung transportieren. Mit der Einführung im Jahr 1966 markiert es den Übergang von der analogen zur digitalen Fotografie. DX ist ebenfalls ein Format für die Bildsensorengröße und wird von der japanischen Firma Nikon verwendet. Micro Four Thirds ist dagegen eher ein auf die Hersteller Panasonic und Olympus bezogener Begriff.

Andere Einflussfaktoren für die Bildqualität

Der Bildsensor ist wichtig für die Hochwertigkeit eines Bildes, doch auch andere Faktoren sind in die Betrachtung einzubeziehen. So liefern Kleinbild- und Digitalkameras unterschiedliche Bildaufnahmen vom gleichen Motiv. Um dies zu vereinheitlichen, kann der Fotograf eine andere Brennweite anwenden. Doch nicht nur die Brennweite gehört zu Einflussfaktoren. Auch Bildwinkel, Auflösung und Tiefenschärfe sind wichtige Faktoren. Ändert man den Bildsensor, sind Einflüsse wie etwa die Brennweite ebenfalls bedarfsgerecht anzupassen, um ein optimales Ergebnis für die einzelnen Aufnahmen sicherzustellen.

(ID:46224341)