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Definition Was ist das Wettbewerbsrecht?

| Autor: Sarah Gandorfer

Das Wettbewerbsrecht regelt den freien Wettbewerb und ermöglicht es, Wettbewerbsverletzungen zu ahnden. Während das Kartellrecht die Freiheit des Wettbewerbs schützt, dient das das Lauterkeitsrecht der Bekämpfung unlauterer geschäftlicher Handlungen.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Das Wettbewerbsrecht umfasst im deutschen Recht zwei Säulen, zum einen das Recht des unlauteren Wettbewerbs (Lauterkeitsrecht) und das Recht gegen Wettbewerbsbeschränkungen (Kartellrecht).

Lauterkeitsrecht

Dabei wird das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) in unterschiedlichen wettbewerbsrechtlichen Bestimmungen in anderen Gesetzen ergänzt, wie dem Markengesetz, der Preisangabenverordnung oder dem Heilmittelwerbegesetz.

Das Lauterkeitsrecht zielt darauf ab, die Mitbewerber, Verbraucher sowie sonstige Marktteilnehmer vor unlauteren geschäftlichen Handlungen zu schützen. Beispiele für unlautere Handlungen sind irreführende Werbungen, Verstöße gegen sogenannte Marktverhaltensregeln, Verunglimpfungen von Wettbewerbern oder deren Produkten.

Kartellrecht

Das Kartellrecht fasst die Rechtsnormen zusammen, die gegen die Bildung von Kartellen gerichtet sind. Damit dient es der Sicherung des Wettbewerbs als Ganzem und richtet sich gegen Wettbewerbsbeschränkungen, wie zum Beispiel die Bildung von Monopolen und Kartellen. Es ist im „Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)“ geregelt. Die Regulierungen sollen Folgendem entgegenwirken:

  • Preisabsprachen
  • Aufteilung von Märkten
  • Absprachen über Kundenzuteilungen
  • Begrenzung der Produktion
  • Vertriebsvereinbarungen, die den Verbraucherpreis vorgeben.

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Über den Autor

 Sarah Gandorfer

Sarah Gandorfer

Redakteurin bei IT-BUSINESS