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Definition Was ist „Bring Your Own Device“ (BYOD)?

Autor / Redakteur: Updater / Dr. Andreas Bergler

BYOD (Bring your own device) steht für eine IT-Richtlinie, welche die Nutzung privater Endgeräte wie Smartphones und Notebooks durch Mitarbeiter des Unternehmens für dienstliche Zwecke regelt. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter mit ihren persönlichen Endgeräten Zugriff auf die IT-Infrastruktur des Unternehmens erhalten.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Einerseits ist erwiesen, dass Mitarbeiter, die mit privaten Endgeräten arbeiten, motivierter sind und mehr leisten, andererseits entstehen dem Unternehmen Sicherheitsrisiken.

BYOD – die Vorteile

Zu den Vorteilen von BYOD zählen eine gesteigerte Produktivität sowie mehr Innovation, da Mitarbeiter mit der Bedienung ihrer persönlichen Endgeräte meist sehr vertraut sind. Auch wurde eine erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit beobachtet, da Mitarbeiter lieber mit Endgeräten arbeiten, welche sie selbst ausgewählt haben. Schlussendlich erhöht sich auch die Flexibilität, da IT-Hardware schnell veraltet und Mitarbeiter dazu tendieren, stets die neuesten Geräte für sich zu nutzen, was wieder dem Unternehmen zugute kommt.

BYOD – Richtlinien erstellen

Soll BYOD im Unternehmen eingeführt werden, ist die Erstellung einer Richtlinie unerlässlich. Nur wenn festgelegt ist, wer wann und unter welchen Bedingungen sein privates Gerät einsetzen darf, kann auch die Frage der Haftung klar beantwortet werden.

Folgende Fragen sollten sich Entscheidungsträger vor der Einführung von BYOD stellen:

  • Inwieweit wird die Unternehmenskultur beeinflusst wenn private Endgeräte für dienstliche Aufgaben verwendet werden?
  • Welche Richtlinien zur Nutzung sollen ausgearbeitet werden?
  • Wie sieht es mit der Datensicherheit aus?
  • Wer hat die Hoheit über das Endgerät?
  • Welche Geräte und Applikationen werden zugelassen?
  • Soll eine reine BYOD-Infrastruktur aufgebaut werden, oder eine Mischform?
  • Wer haftet für Schäden am Gerät, für Datenverlust oder mangelnde Datensicherheit?

BYOD Security

Da jedes Endgerät, welches Zugang zu betrieblichen Daten besitzt, ein theoretisches Sicherheitsrisiko darstellt, sollte im Fall der betrieblichen Nutzung von privaten Endgeräten ein Mobile Device Management implementiert werden. Dadurch wird der gesamte Pool an Endgeräten unter die Kontrolle einer zentralen Verwaltungseinheit gestellt. Von dort können Updates eingespielt sowie Berechtigungen für bestimmte Apps vergeben werden. Bei Verlust oder Diebstahl eines Gerätes können alle am Gerät befindlichen Daten gelöscht werden. Ein Mobile Device Management stellt daher eine wirksame Absicherung gegen Datenverlust oder Datendiebstahl dar.

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