Tochterfirma der ThyssenKrupp Steel Europe AG virtualisiert Desktops

VMware View läutet das Ende der PC-Ära bei Rasselstein ein

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Ablösung des PC

An dem Rasselstein-Standort Andernach gibt es insgesamt 1.000 Arbeitsplätze, davon wurden in einem ersten Schritt 80 Prozent virtualisiert; der Rest sind Notebooks und PCs mit spezieller Hardware/Software, mit angeschlossenem Power Scanner, bestimmte Grafikkarten oder Auto-CAD PCs. „Mittelfristig möchten wir aber auch diese Geräte virtualisieren“, prognostiziert Blank.

Bislang hat Rasselstein alle fünf Jahre neue PCs gekauft. Unter den bestehenden Geräten sind auch einige ältere Modelle mit 1,2 GHz oder 1GHz. Seit Beginn der Desktop-Virtualisierung kommt nun kein einziger PC mehr dazu. „Alles, was neu gekauft wird, sind nur noch Thin Clients für neue Arbeitsplätze – die kosten gerade mal die Hälfte, das rechnet sich also ganz schnell“, bilanziert Blank. „Der PC stirbt hier bei der Firma Rasselstein aus. Das ist wirklich eine neue Ära.“

Bei allem Enthusiasmus, den das Team jetzt zeigt, darf man aber ruhig auch auf die unterschiedlichen Reaktionen der Enduser in der Anfangsphase des Projekts hinweisen: „Manche Mitarbeiter bedauerten es, dass sie nicht mehr ihr Haustier als Bildschirmhintergrund einrichten können“, erzählt Deptalla. „Aber sie sehen natürlich ganz klar die Vorteile des zentralisierten Managements. Die Wiederherstellungszeiten eines Desktop-Arbeitsplatzes schrumpften von Stunden auf maximal 15 Minuten.“

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Fazit

„Wir haben sehr geringe Wiederherstellungszeiten und niedrigere Gesamtkosten. Das bringt allen Beteiligten der Rasselstein GmbH Vorteile, letzten Endes ist das für alle eine Win-Win-Situation“, so Blank.

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