Mit Amazon Elastic Compute Cloud (EC2) professionell Serverdienste bereitstellen

Virtuelle Server in der Amazon-Cloud betreiben

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Technische und kaufmännische Hintergründe zu EC2

Die virtuellen Server, die Administratoren in AWS EC2 erstellen, werden paravirtualisiert. Basis der virtuellen Server ist im Falle von virtuellen Windows-Servern die Microsoft-Technologie Hyper-V. Bei anderen Servern setzt Amazon auf Citrix Xen. Vorteil von EC2 ist die Möglichkeit, wesentlich tiefer in das Betriebssystem und den verwendeten Frameworks zugreifen zu können. Die Abrechnung dieser Server erfolgt stundenweise. Hier sollte also sorgfältig geprüft werden, wie lange die einzelnen Server genutzt werden sollen und welche Ressourcen zum Einsatz kommen.

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Amazon bietet hier auch verschiedene Preismodelle an. Wenn einzelne virtuelle Server nicht dauerhaft eine hohe CPU-Last nutzen, lassen sich diese günstiger erwerben. Amazon erklärt das neue Modell mit der Bezeichnung T2 im Amazon Web Services Blog etwas genauer. Im Grunde genommen dient das Modell vor allem für Server im unteren Preissegment, die weniger Leistung und Ressourcen benötigen.

Virtuelle Server verwalten und optimieren

Wie bereits erwähnt, werden laufende virtuelle Server im EC2-Dashboard über den Link Instances verwaltet. Virtuelle Windows-Server lassen sich über RDP verwalten, Linux-Server bieten auch die Verbindung mit Putty oder Cygwin.

Bei der Verwendung von Windows-Servern kann es Sinn machen diesen zusätzlichen Treiber zu installieren. Der Treiber bietet bessere Leistung und die Möglichkeit bis zu 25 EBS-Laufwerke (Elastic Block Store) zu verbinden. Erstellen Administratoren einen neuen virtuellen Server, ist der Treiber automatisch installiert. Bei alten Servern muss der Treiber aber manuell installiert werden. Bei der Verwendung von SQL-Datenbanken auf dem Server ist noch etwas Nacharbeit notwendig.

Wer sich ausführlicher mit virtuellen Servern in AWS auseinandersetzen will, sollte sich auch das Tool Free EC2 Scheduler ansehen. Damit lässt sich der Betrieb von Servern sowie der automatische Start und das Herunterfahren steuern. Da die Abrechnung von Servern zeitabhängig ist, können Unternehmen mit dem Tool einiges an Geld sparen.

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Fazit

Amazon AWS EC2 ist ein extrem effizienter und skalierbarer Dienst, wenn es um die Bereitstellung von Workloads in der Cloud geht. Administratoren können sich einen kostenlosen Überblick verschaffen und über Assistenten recht schnell neue Server bereitstellen. Die Kosten müssen im Auge behalten werden, aber es lohnt sich, einen Blick auf EC2 zu werfen, da mit dieser Cloud-Lösung schnell und effizient ganze Serverfarmen zur Verfügung gestellt werden können. Wer sich tiefgehender mit dem Thema auseinandersetzen will, findet auf dem Blog tecRacer Amazon AWS Blog weitere Hinweise und zahlreiche Anleitungen, auch zu den anderen Diensten in Amazon AWS.

Wer produktiv auf EC2 setzt, sollte sich vorher genau die Preisliste und die einzelnen Abrechnungsmodelle ansehen. Neben den Standardmöglichkeiten gibt es kleinere Verträge, für Server mit weniger Leistung, oder auch teure Verträge für Server, die eine sehr schnelle Rechenleistung benötigen. Interessant in diesem Fall ist auch der AWS Blog-Beitrag von Jeff Barr.

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