Interview mit Citrix-Business-Development-Manager Daniel Liebisch Virtualisierte IT darf nicht angekettet sein
Die Virtualisierung der Unternehmes-IT wird zum Standard werden, davon ist Dr. Daniel Liebisch, Business Development Manager Central Europe bei Citrix, überzeugt. Umso wichtiger sei es, Anwendern den Wechsel zwischen den Virtualisierungs-Plattformen möglichst leicht zu machen. Details wird Citrix außerdem auf dem „VIRTUALISIERUNG & CLOUD COMPUTING“-Fachkongress der IT-BUSINESS Akademie vorstellen.
Anbieter zum Thema
ITB: Mit welchen zentralen Herausforderungen haben Ihrer Ansicht nach IT-Administratoren bei der Verwaltung virtueller IT-Umgebungen derzeit am heftigsten zu kämpfen?
Liebisch: Zunächst sicherlich mit allgemeinen Problemen wie erstens der Performance, weil im Zuge der Virtualisierung ja zunächst eine weitere Schicht zwischen Hardware und Betriebssystem eingezogen wird. Zweitens neigen virtualisierte Umgebungen potenziell dazu, sich schnell zu verbreiten, weshalb die zentrale Administration eine Herausforderung darstellt. Drittens gilt es, die virtuellen Images, in denen die virtuellen Server und Desktops abgebildet sind, so abzulegen, dass sie sich auch leicht verwalten lassen.
ITB: Gewöhnlich wird jedes einzelne dieser Images in SAN-Umgebungen gespeichert – eine sehr kostenintensive Methode. Welche Alternativen gibt es?
Liebisch: Wir bieten hier mit unseren Provisioning-Services eine weitaus komfortablere Lösung, die die Vielzahl dieser Images erheblich reduziert. Denn damit lässt sich ein einziges Image für zahlreiche Server und Desktops bereitstellen. Das erleichtert das Handling und die Updates außerordentlich. Ebenso wie die IT-Administratoren müssen sich auch Systemhäuser mit all diesen Fragen beschäftigen.
ITB: Was passiert, wenn der Endkunde Teile dieser virtuellen Umgebungen in die Cloud auslagern möchte?
Liebisch: Die Auslagerung in die Cloud bedeutet zum einen, dass der Anwender die Hardware-Plattform je nach Bedarf nutzen kann. Hier gewinnen natürlich Sicherheitsfragen besondere Bedeutung, allen voran die Sicherheit der ausgelagerten Inhalte, die vor dem Zugriff durch andere Nutzer dieser Plattform geschützt werden müssen. Drittens muss der Partner seinem Kunden nicht nur einen sicheren, sondern auch einen hoch performanten Zugriff auf seine Daten und Anwendungen gewährleisten, insbesondere dann, wenn dieser Zugriff auf weltweit verteilte Hardware-Ressourcen erfolgt. Viertens muss der Partner für eine einfache zentrale Bereitstellung und Verwaltbarkeit dieser Angebote sorgen. Auf all diese Fragen müssen Systemhäuser Antworten und Lösungen parat haben.
Wie Citrix Anwender und Partner bei diesen Aufgaben unterstützt und die Möglichkeit zum Wechseln der Plattform sichert, erläutert Liebisch auf der nächsten Seite.
Artikelfiles und Artikellinks
(ID:2022078)