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eco IT-Sicherheitsstudie 2020 Unternehmen rüsten sich für den Ernstfall

Redakteur: Peter Schmitz

Über 90 Prozent der IT-Experten in Deutschland glauben, dass die allgemeine Bedrohungslage bei der Internetsicherheit steigt. 42 Prozent bezeichnen sie sogar als stark wachsend. Das zeigt die neue IT-Sicherheits­umfrage 2020 des eco.

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Die eco IT-Sicherheitsstudie 2020 zeigt: Unternehmen verbessern ihre Cyber-Resilienz mittels Notfallplänen (plus 6 %) und regelmäßigen Mitarbeiterschulungen (plus 11 %).
Die eco IT-Sicherheitsstudie 2020 zeigt: Unternehmen verbessern ihre Cyber-Resilienz mittels Notfallplänen (plus 6 %) und regelmäßigen Mitarbeiterschulungen (plus 11 %).
(Bild: eco)

Die Bedrohungslage im eigenen Unternehmen beurteilen die Experten laut eco-Studie dabei deutlich positiver als in Deutschland insgesamt. Die deutsche Wirtschaft sei IT-sicherheitstechnisch unzureichend aufgestellt – das sagen Zweidrittel (66 %) der befragten Experten. Beim eigenen Unternehmen sind die Umfrageteilnehmer optimistischer: Nur 15 Prozent glauben, es sei unzureichend gegenüber Cybercrime abgesichert. 32 Prozent empfinden sich als ausreichend abgesichert, 37 Prozent als gut und 16 Prozent sogar als sehr gut.

Bedrohungslage noch immer unterschätzt

„Die Diskrepanz bei der Beurteilung der eigenen Sicherheitslage und der Sicherheitslage in Deutschland allgemein zeigt, wie schwer es selbst Experten fällt, die Bedrohung richtig einzuschätzen“, sagt Oliver Dehning, Leiter der Kompetenzgruppe Sicherheit im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. „Gerade viele Mittelständler stehen im Fokus international agierender Cyberkrime-Netzwerke und sind sich dessen nicht bewusst.“

Für eine Fehleinschätzung in vielen Unternehmen sprechen auch weitere Zahlen der Studie: In 28 Prozent der Unternehmen gab es in den letzten Jahren mindestens einen gravierenden Sicherheitsvorfall. Das sind 2 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Meist handelte es sich dabei um Attacken mittels Ransomware, Website Hacking oder DDos-Attacken.

Mitarbeiterschulungen für mehr Cyber-Sicherheit

Immerhin verbessern sich die Unternehmen bei der Vorsorge gegen solch gravierende Sicherheitsvorfälle. Rund 63 Prozent haben einen Notfallplan festgelegt, um im Falle eines Cybercrime-Vorfalls entsprechend reagieren zu können. Ein Jahr zuvor hatten erst 57 Prozent der befragten Unternehmen einen entsprechenden Plan oder entsprechende interne Prozesse definiert. Als zweite Vorsorgemaßnahme setzen Unternehmen zudem verstärkt auf Mitarbeiterschulungen. Nachdem im vergangen Jahr 41 Prozent der Befragten angaben, Mitarbeiter zu Cybercrime regelmäßig zu schulen und zu sensibilisieren, waren es in der Studie 2020 bereits 52 Prozent.

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