Der Vorstand der All for One Group SE, internationaler IT Service Provider mit Fokus auf Lösungen und Leistungen rund um SAP, hat in der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2023/24 auch die Umbruchsituation des Marktes für SAP-Lösungen erläutert.
„Neben SAP-Conversions wird Business-AI ein starker Hebel für unser weiteres Wachstum sein“ erläutert All-for-One-CEO Michael Zitz auf der Hauptversammlung.
(Bild: Midjourney/ KI-generiert)
Im Rahmen der Hauptversammlung erklärte der Vorstand, dass für viele Unternehmen derzeit die Transformation in die Cloud auf SAP S/4HANA im Fokus stehe, während Lösungen für spezifische Anwendungen und Fachbereichslösungen zunehmend aufgeschoben werden – infolge der konjunkturellen Lage und der weiter zunehmenden weltpolitischen Unsicherheit. Maßgeblich dafür sei die von SAP angekündigte Strategie, dass Innovationen zukünftig ausschließlich über Cloud-Anwendungen zur Verfügung gestellt werden und der Support für ältere SAP-Lösungen ab dem Jahr 2027 weitestgehend eingestellt werde. Die Migrationswelle auf cloudbasierte ERP-Systeme führe neben der grundsätzlichen Notwendigkeit für mehr Digitalisierung zu einer anhaltend hohen Nachfrage nach Beratungsleistungen. Von diesem Transformationsgeschäft profitiere All for One zunehmend.
Eine große Chance werde das Thema Künstliche Intelligenz sein, die von SAP als herausragendes Wachstumsthema definiert worden sei und sukzessive in alle Anwendungen integriert werde. Es gehe darum, die erfassten Daten entlang der Prozesse und Wertschöpfungsstufen nicht nur zu erfassen, sondern auch die richtigen Maßnahmen daraus abzuleiten. Auch All for One sieht hier erhebliches Potenzial und bietet den Kunden spezifische Veranstaltungen, Schulungen sowie hilfreiche Anwendungsfälle an.
Wachstumsstrategie
„Das vergangene Geschäftsjahr war eine nachhaltige Bestätigung unserer Wachstumsstrategie. Wir wachsen mit der Welle an Transformationen“, so Michael Zitz, CEO der All for One Group SE. „Auch in den kommenden Jahren wollen wir diesen Wachstumskurs fortsetzen. Sowohl aus eigener Kraft als auch über strategische Akquisitionen, mit denen wir unser Leistungsangebot weiter stärken und ausbauen wollen.“
„Neben SAP-Conversions wird Business-AI ein starker Hebel für unser weiteres Wachstum sein. Künstliche Intelligenz wird in das gesamte SAP- und Microsoft-Portfolio integriert. Unser Anspruch ist es, mittels Business AI-Lösungen und -Services, für unsere Kunden konkreten Geschäftsnutzen zu generieren. Das Thema rückt immer mehr in unseren Fokus. So wird sich im deutschen AI-Monat Mai auch bei All for One alles um Business AI drehen – beispielsweise am 14. Mai 2025 im Rahmen unseres One Days Business-AI für CIOs“, führt Zitz aus.
„Trotz einer sichtbaren Kundenzurückhaltung bei den Fachbereichslösungen in unserem Segment LOB in den letzten Monaten, sind wir weiterhin sehr zuversichtlich. Wir haben das starke Wachstum in unserem CORE-Segment mit ERP-Transformationen und entwickeln uns hier besser als der Markt. Zahlreiche namhafte Unternehmen aus dem gehobenen Mittelstand setzen auf unsere Expertise bei der Transformation. Diese wurde auch jüngst mit dem SAP MEE Partner Excellence Award 2025 als leistungsstärkster SAP-Cloud-Partner in MittelEuroopa ausgezeichnet“, erläutert CFO Stefan Land.
Geschäftszahlen und Prognose
In seiner Rede bestätigte der Vorstand, trotz des konjunkturbedingten schwachen Starts im Segment LOB (Fachbereichslösungen), die Prognose für das Geschäftsjahr 2024/25 zu erreichen. Auf Basis des ersten Quartals und vor dem Hintergrund einer weiterhin robusten Auftragslage, der Projektpipeline und einer wachsenden Kundenbasis erwartet der Vorstand unverändert für das Geschäftsjahr 2024/25 ein Umsatzwachstum auf 525 Millionen bis 540 Millionen Euro (2023/24: 511,4 Millionen Euro). Das EBIT vor M&A-Effekten (non-IFRS) soll sich in einer Spanne zwischen 36,5 Millionen und 40,5 Millionen Euro (2023/24: 34,0 Millionen Euro) bewegen.
Auch für die nächsten Jahre geht die All for One Group von einem robusten, organischen Wachstum der Umsatzerlöse im mittleren einstelligen Prozentbereich aus, das durch anorganisches Wachstum in zukunftsträchtigen Portfoliobereichen und Märkten ergänzt werden soll. Die EBIT-Marge vor M&A-Effekten (non-IFRS) soll im Geschäftsjahr 2025/26 über der 8-Prozent-Schwelle liegen.
Auf der in Präsenz stattfindenden Hauptversammlung waren 65,7 Prozent des gezeichneten Kapitals vertreten. Vorstand und Aufsichtsrat der All for One Group wurden von den anwesenden Aktionären mit großer Zustimmung entlastet. Ebenso sah es bei der Wahl des Wirtschaftsprüfers sowie bei den Tagesordnungspunkten Vergütungsbericht und Vergütungssystem aus. Zudem ermächtigten die Aktionäre den Vorstand zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien sowie zur Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals, einer entsprechenden Satzungsänderung sowie der Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre.
Stand: 08.12.2025
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Weiterhin wurde die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 1,60 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2023/24 beschlossen. Diese liegt um gut 10 Prozent über dem Vorjahreswert von 1,45 Euro und entspricht einer Ausschüttungsquote von 43 Prozent des Konzernergebnisses und auf Basis des Aktienkurses von 57,6 Euro am 14. März 2025 einer Dividendenrendite von 3 Prozent.