Channel Fokus Cybersecurity Überwachung rund um die Uhr mit SOC und MDR

Von Natalie Forell 2 min Lesedauer

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Mit SOCaaS oder MDR holen sich Unternehmen Unterstützung bei der Überwachung rund um die Uhr. Die Verantwortung bleibt aber bei ihnen. Es sollte feststehen, was der Anbieter sieht, was er darf und wer im Ernstfall übernimmt.

Für ein ganzheitliches Sicherheitskonzept braucht es neben präventiven auch reaktive Maßnahmen, wie sie unter anderem von einem SOC bereitgestellt werden können. (Bild:  Canva / KI-generiert)
Für ein ganzheitliches Sicherheitskonzept braucht es neben präventiven auch reaktive Maßnahmen, wie sie unter anderem von einem SOC bereitgestellt werden können.
(Bild: Canva / KI-generiert)

Firewalls, Virenschutz, regelmäßige Updates und geschulte Mitarbeitende halten einen Großteil der Angriffe fern. Sie sind ähnlich wie die Mauern einer Burg. Doch auch die besten Mauern haben irgendwo Lücken, durch die jemand hineinkommen kann. Ist ein Angreifer erst einmal drin, ist es zweitrangig, wie er das geschafft hat. Wichtig ist dann, wie schnell ihn jemand bemerkt und eingreift – auch nachts oder am Wochenende.

Viele setzen dafür auf ein Security Operations Center, kurz SOC. Dieses Sicherheitsteam können sie intern aufbauen oder als SOC-as-a-Service beziehen. Die Leistungen unterscheiden sich dabei je nach Anbieter. Manche Dienste erkennen Vorfälle und geben Empfehlungen, andere greifen im Ernstfall auch selbst ein.

SOCaaS oder MDR: Alarme und Abwehr

Ein eigenes SOC ist aufwendig und benötigt entsprechende Ressourcen. Neben SOCaaS gibt es zusätzlich noch Managed Detection and Response (MDR). Wo das eine aufhört und das andere anfängt, ist nicht immer leicht zu sagen. Während ein SOC Daten aus vielen Quellen im Netzwerk verknüpft, beispielsweise vom ERP-System, von der Firewall oder aus Fachanwendungen, konzentriert sich MDR vor allem auf Endgeräte, Identitäten, E-Mail und Cloud. Dafür greifen MDR-Dienste in der Regel auch selbst ein.

Für die Überwachung rund um die Uhr gibt es also verschiedene Ansätze. Welcher der richtige ist, hängt vor allem von den vorhandenen Ressourcen und vom Budget ab. Für Managed Service Provider liegt die Chance zum Geschäft vor allem darin, ihre Kunden bei der Auswahl der Services zu betreuen und die gegebenen Dienste um eigene Leistungen wie Onboarding-Pakete, regelmäßigen Sicherheitschecks oder Workshops zu ergänzen.

Auf unserer Microsite „Cybersecurity“ erfahren Sie mehr über SOC, SOCaaS und MDR. Sie lesen über die Möglichkeiten, die sich für Dienstleister und Anbieter öffnen und wie die aktuellen Entwicklungen im Security-Markt aussehen.

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