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Orchestrator für das Internet der Dinge bindet Dritte ein Telekom gründet IoT-Geschäft in GmbH aus

Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Zum 1. Juli gründet die Deutsche Telekom das IoT-Geschäft in eine selbstständige GmbH aus. Damit will der Anbieter in die Rolle eines Orchestrators schlüpfen und kündigt noch für dieses Jahr einen Marktplatz mit vielfältigen Partnerlösungen an.

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Der IoT Hub umfasst Konnektivität, Geräte, Clouddienste und Datenanalyse.
Der IoT Hub umfasst Konnektivität, Geräte, Clouddienste und Datenanalyse.
(Bild: iot.telekom.com)

Die selbstständige Deutsche Telekom IoT GmbH soll seit dem 1. Juli 2020 den besonders beweglichen Wettbewerbern im IoT-Umfeld Paroli bieten. Der designierte Geschäftsführer Rami Avidan ist gewiss: „Als eigenständiges Unternehmen sind wir agiler und können den schnell wachsenden IoT-Markt besser bedienen.“

Hierfür verantwortet die neu gegründete GmbH das gesamte IoT-Geschäft der Deutschen Telekom – vom technischen Vertrieb über das Lösungsdesign bis zur Produktion. Der Anbieter will seine Rolle als IoT-Player dabei zum IoT-Orchestrator erweitern.

Noch im zweiten Halbjahr will das Unternehmen einen IoT Hub genannten Marktplatz starten – und dort neben eigenen Angeboten auch Lösungen von Partnern anbieten. Dabei führe der Hub alle wichtigen Elemente des Internet der Dinge zusammen, insbesondere Konnektivität, Geräte, Clouddienste und Datenanalyse.

Alle Bausteine seien dabei kompatibel. Kunden könnten so individuell Wunschlösungen zusammenbauen und betreiben; die Entwicklungszeit bis zur Marktreife solle sich drastisch verkürzen.

Weitere Details zum IoT-Angebot gibt es direkt beim Anbieter. Der IoT Hub soll im zweiten Halbjahr 2020 starten.

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