Bosch Tech Compass Technologien verbessern die Welt

Von Ann-Marie Struck

Wasser- und Luftverschmutzung, Müll in den Ozeanen sowie die Erderwärmung: Das sind nur drei von vielen Umweltschäden, die derzeit diskutiert werden. Technologien sollen die Probleme lösen. Dieser Meinung sind Umfrageteilnehmer des Tech Compass von Bosch.

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Solarzellen sollen einen Beitrag zur umweltschonenden Energiegewinnung leisten und damit den Klimawandel mitbekämpfen.
Solarzellen sollen einen Beitrag zur umweltschonenden Energiegewinnung leisten und damit den Klimawandel mitbekämpfen.
(Bild: Bosch)

Wussten Sie, dass die Waschmaschine das Leben vieler Menschen tiefgreifend verändert hat? Als das Elektrogerät in den 1950er Jahren in deutsche Haushalte einzog, war es von Skepsis begleitet. Einmal gab es Zweifel an der Technik, ob das Erhitzen von Wäsche reicht, sie keimfrei zu bekommen. Des Weiteren galten Hausfrauen, die sich eine Waschmaschine kauften, lange als faul. Bis dato war das Waschen der Wäsche eine anstrengende Tätigkeit, die in der Regel einen ganzen Tag in Anspruch nahm.

Heutzutage gehört eine Waschmaschine in fast jeden Haushalt, wird oft nebenbei befüllt und nicht mehr als technische sowie soziale Revolution wahrgenommen. Technologie ist heute aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Insbesondere in den vergangenen Jahrzehnten hat sich der technologische Fortschritt überschlagen, von Herzen, die in 3D-Druckern gedruckt werden bis hin zu intelligenten Sprachassistenten – fast alles scheint möglich zu sein.

Der Bosch Tech Compass versucht, die Auswirkungen verschiedener Technologien auf die globalisierte Welt und die Gesellschaft zu beleuchten. Dabei sind sich die Studienteilnehmer weltweit einig: „Technologie macht die Welt zu einem besseren Ort.“ Dieser Ansicht sind immerhin 72 Prozent der Befragten.

Gleichwohl glauben 83 Prozent der weltweit Befragten, dass sich Technologie mehr auf die Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit konzentrieren sollte, anstatt auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. So zeigt die Umfrage zum Beispiel, dass mehr als drei von vier Befragten weltweit den technologischen Fortschritt als Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels sehen.

Menschen wünschen sich, dass Technologie die großen Herausforderungen unserer Zeit löst und den Alltag in vielen Bereichen erleichtert.

Stefan Hartung, CEO bei Bosch

Trotz des weltweiten Vertrauens in die Technik zeigen sich durchaus Unterschiede, vor allem, wenn es um den Zweck der Technologie geht. 83 Prozent der Chinesen und 77 Prozent der Inder sind der Meinung, dass Technologie derzeit ausreichend eingesetzt wird. Dem schließen sich nur 20 Prozent der Deutschen und 37 Prozent der Briten an. In den USA stimmen dem immerhin 47 Prozent zu.

Regionale Unterschiede: Zwischen grüner Technologie und Künstlicher Intelligenz

Doch es gibt auch regionale Unterschiede. In Deutschland, Großbritannien und den USA stehen grüne Technologien wie Climate Engineering, Biotechnologie und Wasserstoff hoch im Kurs. Die Umfrageteilnehmer aus China und Indien sehen hingegen das größte Potenzial in Künstlicher Intelligenz (KI) und 5G.

Bezüglich KI herrschen in Europa und den USA noch Bedenken. Rund ein Drittel aller Befragten der beiden Gruppen halten die Technologie noch für eine große Bedrohung. Stefan Hartung, CEO bei Bosch, sieht in dem Abbau dieser Vorbehalte und dem Aufbau von Vertrauen in digitale Technologien entscheidende Weichen für die Zukunft.

Diese Haltung unterstreichen auch die Ergebnisse der Umfrage. So glauben vier von fünf Menschen weltweit, dass der Erfolg eines Unternehmens davon abhängt, in Zukunft digitales Vertrauen bei seinen Kunden aufzubauen. Und für 43 Prozent der Befragten spielt das Vertrauen in der digitalen Welt eine größere Rolle als in der analogen.

Fun fact: „Beamen“ noch immer im Kopf der Menschen

Gefragt wurde bei der Studie außerdem nach künftigen Fortbewegungsmitteln, unabhängig von der technischen Machbarkeit. 30 Prozent der Deutschen nannten dabei das „Beamen“, das sich auch 34 Prozent der Chinesen wünschen. Doch auch 27 Prozent der Briten, 20 Prozent der US-Amerikaner und 10 Prozent der Inder können sich vorstellen, künftig teleportiert zu werden.

Auf Platz eins der künftigen Mobilität landet bei den Deutschen das – von Menschen gesteuerte – Auto. Platz zwei der Transportmittel belegt mit 40 Prozent das Flugzeug, gefolgt von Zügen mit 32 Prozent.

Über die Studie

Der Tech Compass wurde im Auftrag von Bosch im August 2021 von der Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH (GIM) durchgeführt. Für die Studie wurden Personen ab 18 Jahren in fünf Ländern (China, Deutschland, Indien, Großbritannien und USA) online befragt. In Deutschland und Großbritannien haben 1.000 Personen teilgenommen, in China, Indien und den USA waren es 2.000 Personen.

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