Auf neuen Wegen zum Gipfel Sysob mit Veränderungen und neuen Formaten am Start

Von Mihriban Dincel 3 min Lesedauer

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Wie jedes Unternehmen hat sich auch der Value Added Distributor Sysob Wachstum als Ziel vorgenommen. Auch wenn das in den vergangenen Jahren mit stetiger Strategie gut funktioniert hat, schlägt der Distributor an der einen oder anderen Stelle neue Wege ein.

Die Vertriebs-Doppelspitze bei Sysob: Markus Senbert (l.) und Michael Schwidder (Bild:  Vogel IT-Medien)
Die Vertriebs-Doppelspitze bei Sysob: Markus Senbert (l.) und Michael Schwidder
(Bild: Vogel IT-Medien)

Mit einem guten Tempo ist der Value Added Distributor im vergangenen Jahr den Ausbau des Portfolios angegangen: Unter anderem kamen Herstellerpartnerschaften mit Forescout, Libraesva, Malwarebytes oder Skurio zustande. Auch 2024 führt der Security-Spezialist diese Strategie fort – mit neuen Lösungen und jene, die bestehende erweitern sollen. „Wir sind laufend dran, das Portfolio sinnhaft zu erweitern, auch in Hinblick auf Komplementärlösungen“, beschreibt Markus Senbert, Channel Sales Director bei Sysob. Damit sind Lösungen wie Appterix vom neuen Partner Egomind gemeint, welche das Yubikey-Management ermöglicht. Und mit Twinsoft taucht der VAD in die Welt der Biometrie ein. „Wir sondieren den Markt unter anderem auch nach europäischen Lösungen“, erklärt Michael Schwidder, Vendor Alliance Director bei Sysob, in Hinblick auf die neu hinzugekommenen Hersteller, die in Europa ansässig sind.

Umstrukturierung und Änderungen

Aber nicht nur das Portfolio wird beim Distributor aus dem bayerischen Wald ausgebaut. Auch personell gab es Veränderungen. So kam unter anderem Ende 2023 Schwidder hinzu. Und nur einen Tag vor dem Gipfeltreffen ein neuer Kollege im Bereich PreSales. Damit besteht das Sysob-Team mittlerweile aus ca. 50 Mitarbeitenden und hat sich etwas vergrößert.

Zudem hat sich die Sysob Vertriebs-Doppelspitze mit Schwidders Antritt anders aufgestellt und Vertrieb etwas unterteilt. So betreut Senbert in erster Linie um Kunden, Reseller und Partner, während sich Schwidder verstärkt um Herstellerangelegenheiten und -Verträge kümmert.

Eine weitere Veränderung beim VAD: „Unsere Top-Hersteller haben nun einen dedizierten Account Manager, dedizierten Inside Sales und einen direkten Marketing-Ansprechpartner, der die Fäden zusammenhält“, erläutert Senbert die Veränderung. „Dadurch können wir nicht nur Hersteller optimal abholen. Auch Reseller haben so für bestimmte Hersteller einen gezielten Ansprechpartner bei Sysob“, begründet Schwidder das Vorgehen.

Gesundes Wachstum und alles beim Alten

Nichts Neues gibt es hingegen im neu anvisierten Markt Storage. Sysob-Geschäftsführer Thomas Hruby sprach 2022 davon, dass Sysob den Einstieg in das Storage-Geschäft wagen möchte – unter anderem wegen der Expertise der Sysob-Muttergesellschaft CMS. Bisher ist an dieser Stelle jedoch nichts Konkretes passiert. Senbert verrät nur so viel: „Im Storage-Bereich führen wir laufend Gespräche. Aber hier gibt es noch nichts Konkretes.“

Absehen von der Tatsache, dass es bei Storage nichts Neues gibt, ist ohnehin Security weiterhin das Hauptgeschäft des VAD. „Mit Security generieren wir rund 80 Prozent unseres Umsatzes. Das ist ganz klar unser Fokus, Wachstumsmarkt und Hauptstandbein“, betont Senbert.

Dabei nimmt sich Sysob insgesamt jährlich ein Wachstumsziel von ca. 15 Prozent vor. Im letzten Jahr habe man dieses Ziel erreichen können und 31,2 Mio. Euro Umsatz generiert. Ob dieses anvisierte Ziel auch in diesem Jahr klappt, bleibt abzuwarten. Bevorstehende Projekte zur Umsetzung der NIS2-Richtlinie könnten dabei aber ausschlaggebend sein.

NIS2-Stammtischreihe und wie es weitergeht

Und die NIS2-Richtlinie ist eines der Themen, denen sich Sysob in diesem Jahr besonders stark gewidmet hat. „In diesem Zusammenhang ist die konkrete Projektanfrage noch nicht auf dem Stand, den wir erwartet haben“, erklärt Senbert. Das liege unter anderem daran, dass auch auf Endkundenseite nicht jeder weiß, wer unter die neue Regelung fällt und was an dieser Stelle konkret gemacht werden muss. Doch der Channel Sales Director weiß: „Es braucht noch Aufklärungsarbeit. Und diese wollen wir leisten.“ Der VAD hat daher eine Stammtischreihe ins Leben gerufen, die sich – zumindest in diesem Jahr – dieser Thematik angenommen hat.

Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um Hersteller-Pitches. In diesem Fall hat der Distributor einen Rechtsanwalt hinzugezogen, der Partner bei den Stammtischen genauer über NIS2 informierte. Und die Stammtischreihe soll in Zukunft fortgesetzt werden. Welches Thema im nächsten Jahr besprochen wird, steht noch nicht fest. Doch der VAD richte sich dabei immer nach den aktuellen Brennpunkten.

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